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Elternbefragung bei Schuleingangsuntersuchung: Was fördert die Gesundheit von Kindern?

Bereits 1.000 Familien haben teilgenommen/Wer macht noch mit?


Erstellt:
Redaktion: Bergmann, Michael

In einer groß angelegten Studie bei den diesjährigen Schuleingangsuntersuchungen befragt das Universitätsklinikum Düsseldorf in Kooperation mit dem Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf erstmals die Eltern, welche Beratungs-und Unterstützungsangebote sie kennen oder schon in Anspruch genommen haben. Eine Verknüpfung mit den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchung soll Erkenntnisse darüber liefern, welche Angebote die Gesundheit der Kinder tatsächlich fördern. In den nächsten beiden Jahren erhalten rund 10.000 Eltern von künftigen Erstklässlern einen Fragebogen. Gerade hat die 1.000 Familie an der Befragung teilgenommen. Aber weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind notwendig, damit die Studie möglichst repräsentativ wird.

"Ich freue mich über die bereits jetzt schon gute Resonanz auf die Elternbefragung", so der Beigeordnete Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke. "Um der guten Sache Willen wünsche ich mir, dass sich noch mehr Eltern an der Umfrage beteiligen. Denn: je mehr mitmachen, umso gezielter wissen wir, was Kinder zur Förderung ihrer Gesundheit benötigen."

Den Fragebogen erhalten die Eltern mit der Einladung zur Schuleingangsuntersuchung. Sie können ihn zu Hause in Ruhe ausfüllen und dann einfach zu dieser mitbringen. Die Teilnahme ist freiwillig. Für den Erfolg des Projektes ist es sehr wichtig, dass möglichst viele Familien mitmachen. Damit auch Nicht-Muttersprachler ohne größere Sprachbarrieren teilnehmen können, gibt es vor Ort und auf der Homepage der Befragung unter www.uniklinik-duesseldorf.de/unternehmen/institute/gesundheit-bei-schuleingang/ Fragebögen in verschiedenen anderen Sprachen. "Und wir helfen auch gerne persönlich", ermuntert Projektleiterin Dr. Simone Weyers die Eltern. Auch Familie Ali, die den 1.000 Fragenbogen ausgefüllt hat, freut sich, dass sie an der Studie teilnehmen konnte: "In Düsseldorf wurde unserem Kind bisher so viel geholfen. Da wollten wir etwas zurückgeben." Die Elternbefragung ist Teil des Forschungsverbundes "Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder". Sie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert.

Über den Forschungsverbund:
"Vernetzte kommunale Gesundheitsförderung für Kinder" - kurz: "Gesund Aufwachsen" - ist ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben von insgesamt sechs Verbundpartnern. Die Partner stammen aus den Bereichen Ernährung, Bewegung, seelische Gesundheit und Integrationsforschung, Gesundheit bei Schuleingang sowie Wissenstransfer. Forschungsgegenstand ist die kommunale Gesundheitsförderung für Kinder in Form von sogenannten Präventionsnetzwerken. Das Ziel hierbei ist, dass Kinder unter möglichst gleichen Startbedingungen gesund aufwachsen.

Der Verbund untersucht das Zusammenwirken lebenslauforientierter Angebote und erarbeitet praxisorientiert Empfehlungen. Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Zugang von Familien in herausfordernden Lebenslagen und mit Einwanderungsgeschichte. Zudem werden Optimierungsmöglichkeiten für den Informationsaustausch der kommunalen Akteure über das Internetportal inforo-online.de erarbeitet.

Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Die Verbundpartner sind das KATALYSE Institut, die Deutsche Sporthochschule Köln, das Institut für Sportwissenschaft der Universität Münster, die Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung der Universität Duisburg-Essen, das Centre for Health and Society der Heinrich Heine Universität Düsseldorf und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Weitere Kooperationspartner sind die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Mehr Informationen zum Vorhaben erhalten Sie auf der Website des Forschungsvorhabens: www.gesundaufwachsen.net.

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