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Stadtentwicklung
Entwicklung des Planungsgebietes "Vogelsanger Weg-Münsterstraße"
Stadtplanungsamt lädt am 14. März zur frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung in die Aula der St. Franziskus Schule
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Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Stadtplanung zur Diskussion" findet am Donnerstag, 14. März, die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bebauungsplanverfahren "Vogelsanger Weg-Münsterstraße" sowie zur Flächennutzungsplanänderung Nr. 180 statt. Die interessierte Bevölkerung ist dazu in die Aula der St. Franziskus Schule, Herchenbachstraße 2, in Mörsenbroich herzlich eingeladen. Dort können dann im Zuge des Verfahrens Rückfragen gestellt und Anregungen eingebracht werden. Veranstaltungsbeginn ist um 18 Uhr.
Das etwa acht Hektar große Plangebiet wird im Südwesten durch den Vogelsanger Weg und im Nordwesten durch das Gelände eines Kfz-Gewerbebetriebes begrenzt. Im Norden bilden die Kleingärten an der Stieglitzstraße die Grenze, im Osten und Südosten grenzt das Plangebiet an die Münsterstraße.
Obwohl es sich bei dem Areal um ein über Jahrzehnte gewachsenes Gewerbegebiet handelt, verfolgt die lokale Politik seit einigen Jahren das Ziel, am Vogelsanger Weg auch neue Wohnbauflächen zu ermöglichen. Die Stadtplanung hat diese Initiative aufgegriffen, um hier den innovativen Ansatz eines neuen urbanen Gebietes zu erproben. Um Ideen für ein städtebauliches Konzept für ein urbanes Mischgebiet zu erhalten, wurde im Vorfeld zum Bauleitplanverfahren im Jahr 2016/2017 ein Gutachterverfahren mit umfassender Beteiligung der Öffentlichkeit durchgeführt.
Im Anschluss wurde unter Berücksichtigung der dort erarbeiteten planerischen Leitideen ein städtebauliches Konzept entwickelt, das die Grundlage für das Bebauungsplanverfahren bilden soll. Kern des städtebaulichen Entwurfs ist die Entwicklung von Bebauungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der heutigen Eigentumsverhältnisse, die sowohl Gewerbe als auch Wohnnutzungen zulässt und gleichzeitig Flächen für eine Nachverdichtung schafft, die die Ausbildung einer attraktiven Stadtteilmitte und Wegeverbindungen auch über das Plangebiet hinaus ermöglicht.
"Auf der Basis dieses Bebauungsplanes wird es zusammen mit den Grundstückseigentümern im Gebiet, die bauliche Entwicklungen anstreben, gelingen, Wohnen und Arbeiten in einer attraktiven und innovativen Form innenstadtnah zusammenzuführen", erklärt Cornelia Zuschke, die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf.
