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Kultur

Eröffnung der Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" im Livestream

Please find the English version of this text below/Interessierte können sich die Eröffnung am 1. September online anschauen/Ausstellung kann am 2./3. September eintrittsfrei besucht werden


Erstellt:
Redaktion: Ilgenstein, Valentina

Mit der Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" im Düsseldorfer Stadtmuseum würdigt die Landeshauptstadt Düsseldorf das Leben des Kunsthistorikers und Galeristen Max Stern, der nach seiner Vertreibung durch die Nationalsozialisten in Deutschland nahezu in Vergessenheit geriet. 1937 wurde er gezwungen, seinen Kunsthandel auf der Königsallee zu schließen und zu emigrieren. Von Großbritannien kam er 1940 als Internierter nach Kanada. Dort gelang ihm der Neuanfang: Max Stern wurde zu einem der bedeutendsten Galeristen des Landes. Die Ausstellungseröffnung mit geladenen Gästen findet am Mittwoch, 1. September, 18 Uhr, statt. Interessierte können die Veranstaltung, die zusätzlich auch ins Englische übersetzt wird, via Live-Stream verfolgen, über www.duesseldorf.de.

Im Rahmen der Eröffnung werden die Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller und Ursula Mahler, Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Grußworte sprechen. Der Kurator Dr. Dieter Vorsteher wird eine Einführung in die Ausstellung geben.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung lädt das Stadtmuseum zudem alle Besucherinnen und Besucher zu eintrittsfreien Eröffnungstagen am 2. und 3. September ein. Darüber hinaus ist der Eintritt regulär für alle Besucherinnen und Besucher des Stadtmuseums sonntags sowie in der "Happy Hour" dienstags bis samstags von 17 bis 18 Uhr kostenlos.

Zur Ausstellung
Die Ausstellung "Entrechtet und beraubt. Der Kunsthändler Max Stern" stützt sich auf Erinnerungsskizzen von Max Stern und vereint bislang unveröffentlichte Dokumente aus Sterns Nachlass mit Quellen aus hiesigen Archiven. Sie beschäftigt sich zudem mit musealer Provenienzforschung, deren Arbeitsweise, Aufgaben sowie Erkenntnisse anhand ausgewählter Beispiele, die vorgestellt werden. Die Ausstellung ist vom 2. September 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Stadtmuseum zu sehen.

 

Opening of the exhibition “Deprived of rights and property. The art dealer Max Stern” via live stream

Those interested can follow the opening on 1 September online/the exhibition can be visited admission-free on 2/3 September

With the exhibition "Deprived of rights and property. The art dealer Max Stern" in the Stadtmuseum Düsseldorf, the state capital Düsseldorf pays tribute to the life of the art historian and gallery owner Max Stern, who was virtually forgotten in Germany following his expulsion by the National Socialists. In 1937 he was forced to close his art dealership located on the Königsallee and emigrate. He came to Canada in 1940, via Great Britain, as an internee. He there succeeded in starting over again: Max Stern became one of the most important gallery owners in the country. The exhibition inauguration, with invited guests, will take place on Wednesday 1 September at 6 pm. People interested can follow the event, which will also be translated into English, via live stream at www.duesseldorf.de.

During the opening ceremony, the Minister for Culture and Science of the State of North Rhine-Westphalia, Isabel Pfeiffer-Poensgen, Mayor Dr. Stephan Keller, and Ursula Mahler, Deputy Chairwoman of the Rhineland Regional Assembly, will make a welcoming address. Curator Dr. Dieter Vorsteher will give an introduction to the exhibition.

On the occasion of the inauguration, the Stadtmuseum also invites all visitors to admission-free opening days on 2 and 3 September. In addition, regular admission is also free for Stadtmuseum visitors on Sundays as well as during the ‘happy hour’ on Tuesdays through to Saturdays from 5 to 6 pm.

About the exhibition
The exhibition “Deprived of rights and property. The art dealer Max Stern” is based on reminiscences by Max Stern and combines previously unpublished documents from Stern’s estate with information sourced from local archives. It also focuses on provenance research in museums, the working methods, tasks and findings of which are presented, based on selected examples. The exhibition will be on display at the Stadtmuseum from 2 September through to 30 January.

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