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Stadtentwicklung

Europäisches Netzwerktreffen "URBACT III" in Düsseldorf


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Im Rahmen des URBACT Städtenetzwerkes "sub>urban. Reinventing the fringe" findet vom 9. bis zum 11. Oktober eine internationale Tagung von Fachplanerinnen und Fachplanern in Düsseldorf statt. Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf Thomas Geisel und die Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf Cornelia Zuschke haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montag, 9. Oktober, begrüßt und die internationale Tagung eröffnet. Zudem gab es eine kurze Einführung in das Thema des transnationalen Treffens.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Düsseldorf ist eine Stadt im Wandel, wie auch die rege Bautätigkeit zeigt. Erst in der vergangenen Woche konnte ich auf der Expo Real in München viele neue wegweisende Projekte vorstellen. Unser Ziel in Düsseldorf ist es, dass alle Stadtbezirke am Aufschwung teilhaben. Deswegen freut es mich besonders, dass in diesen Tagen in der Landeshauptstadt ein Netzwerktreffen mit europäischen Vertretern zum Thema 'Stadt- und Quartiersentwicklung'  stattfindet, bei dem Erfahrungen auf diesem Gebiet ausgetauscht werden."

Cornelia Zuschke erläutert, wie wichtig es ist, neben den individuellen Qualitäten der Städte gemeinsam über Wachstums- und Dichteproblematiken nachzudenken, um Lebensqualität zu erhalten, öffentliche Räume zurückzugewinnen und regionale und internationale Kooperationen zu stärken, und dafür Maßnahmen und Lösungen vorzudenken. "Von anderen zu lernen bedeutet immer, Lösungsvielfalt auch über den eigenen Horizont hinaus zu denken."

URBACT III ist ein Wissens- und Erfahrungsaustauschprogramm der Europäischen Union zur Förderung einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Das Programm soll Städten helfen, gute Praktiken und innovative Beispiele mit Stadtplanerinnen und Stadtplanern in ganz Europa zu teilen und neue pragmatische Lösungen zu entwickeln. Die Lösungen sollen nachhaltig sein und dabei wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte einbeziehen.

Partnerstädte des Netzwerkes "sub>urban. Reinventing the fringe" sind Antwerpen, Baia Mare, Barcelona Metropolitan Region, Brno, Casoria, Düsseldorf, Oslo, Solin und Wien.

Das Thema "Soziale Inklusion" steht im Mittelpunkt des transnationalen Treffens. Die internationalen Fachleute diskutieren dabei in Vorträgen, Arbeitsgruppen und Ortsbesichtigungen über die Themen "Soziale Stadt" und damit zusammenhängende planungsrelevante Fragestellungen. Die Ergebnisse fließen unter anderem in das in Erarbeitung befindliche Rahmenkonzept "ZUKUNFT QUARTIER.DÜSSELDORF" ein, welches Antworten auf folgende Fragen geben soll:
•    Wie können sich die einzelnen Stadtquartiere zukünftig entwickeln? Welche Funktion haben sie in Bezug auf die Gesamtstadt?
•    Wie können insbesondere von Defiziten (ökonomische, technische oder soziale Infrastruktur, Umweltbelastung, etc.) betroffene Stadtquartiere gestärkt werden?
•    Welchen Quartieren kommt bei der Bewältigung der Herausforderungen, die sich einer wachsenden Stadt stellen, eine Schlüsselrolle zu?
•    Wie lässt sich der soziale Zusammenhalt in den Stadtquartieren weiter stärken?

Am Montagnachmittag, 9. Oktober, findet ein Quartiersrundgang durch Garath (15 bis 17 Uhr, beginnend an der Freizeitstätte, Fritz-Erler-Straße 21) und am Dienstag, 10. Oktober, ein Quartiersrundgang durch Rath (14 bis 16.30 Uhr, beginnend am Rather Familienzentrum, Rather Kreuzweg 43) statt.

Im weiteren Verlauf des Abends wird für die Teilnehmer des Workshops das Theaterstück "Natives", in freundlicher Kooperation mit dem Jungen Schauspielhaus aufgeführt. Auch hier spielt das Thema soziale Inklusion eine tragende Rolle.

Weitere Informationen zum Netzwerk sowie Kurzberichte zu bisherigen Treffen sind im Internet auf den Seiten des Stadtplanungsamtes veröffentlicht unter:
www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt/stadtentwicklung/urbact.html

Twitter: twitter.com/DUS_suburban


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