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Soziales Wirtschaft
Equal Pay Day
"Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit"
Das Gleichstellungsbüro hat am Samstag, 18. März, zu einer Aktion auf dem Heinrich-Heine-Platz geladen
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Unter dem Motto "Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit" fand in diesem Jahr der Equal Pay Day in Düsseldorf statt. Das Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Landeshauptstadt Düsseldorf hat mit anderen Akteurinnen und Akteuren am Samstag, 18. März, zu einer Aktion gegen Lohnungerechtigkeit auf dem Heinrich-Heine-Platz eingeladen. Dr. Andrea Hellmich, Gruppenleiterin in der Abteilung "Emanzipation" und Leiterin des Referats "Chancengleichheit in der Wirtschaft" des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, und Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke unterstützten die Aktion vor Ort.
Frauen verdienen in Deutschland immer noch durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer. Umgerechnet ergeben sich aus dem Prozentsatz 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen). Konkret bedeutet das, dass Frauen erst am 18. März so viel verdienen, wie Männer bereits zu Beginn des Jahres. Der "Tag für gleiche Bezahlung" markiert symbolisch den Zeitpunkt, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, und macht auf die bestehende Lohnlücke zwischen den Geschlechtern aufmerksam.
Es geht am Equal Pay Day insbesondere darum, die Wertschätzung - die sich auch in der Bezahlung niederschlägt - deutlich sichtbar zu machen. Daher sind die Mitwirkenden am 18. März deutlich sichtbar aufgetreten, mit schwarzer Kleidung als Basis und mit roten Akzenten, für die Forderung nach gleichem Lohn. Unter anderem ist zudem eine Feuerkünstlerin aufgetreten, die das Motto "Feuer und Flamme für Lohngerechtigkeit" durch akrobatische Einlagen sichtbar werden ließ. Zusätzlich haben die Mitwirkenden in Flammenkostümen auf das Motto hingewiesen.
Die Aktion auf dem Heinrich-Heine Platz wurde, neben dem Büro für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Landeshauptstadt Düsseldorf, vorbereitet und ausgeführt von: Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), BPW Club Düsseldorf e. V., Bündnis 90/Die Grünen, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), FDP-Ratsfraktion, Frauenunion Kreisverband Düsseldorf, Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Ratsfraktion Die Linke, Sozialverband Deutschland Nordrhein- Westfalen e. V. (SoVD NRW), ver.di Bezirksfrauenrat Düsseldorf.

