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Soziales Flüchtlinge Stadtentwicklung
Flüchtlinge nicht mehr in Hotels
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Anfang 2017 waren in der Landeshauptstadt Düsseldorf noch mehr als 1.000 Flüchtlinge in angemieteten Hotelzimmern oder Appartementhäusern untergebracht, daneben mussten für mehr als 1.100 Menschen vorübergehende Unterbringungsmöglichkeiten in Leichtbauhallen zur Verfügung gestellt werden. Mit Bezug der jüngst fertiggestellten Modulbauanlagen an der Lützenkircher und an der Kappeler Straße kann die Unterbringung in Hotels und Appartementhäusern beendet werden. Auch die letzten verbliebenen Leichtbauhallen an der Bergischen Kaserne und der Schule Borbecker Straße werden bereits schrittweise leergezogen und können damit wie geplant spätestens Ende 2017 aufgegeben werden. Als Alternative wird bis dahin das alte Finanzamt an der Rossstraße zur Verfügung stehen, dass derzeit als jetzt einziges Objekt noch ohne Selbstversorgungsmöglichkeit nun mit Kochgelegenheiten ausgestattet wird.
Damit gibt die Landeshauptstadt Düsseldorf die provisorischen Lösungen, also die mit der geringsten Unterbringungsqualität und den höchsten Kosten, auf und konzentriert die Unterbringung auf die hierfür umgebauten beziehungsweise geschaffenen Immobilien und Modulanlagen. "Die Zeit der Provisorien ist nun hoffentlich endgültig vorbei. Nun kommt es darauf an, für alle Menschen in Düsseldorf, die darauf angewiesen sind, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen", stellt die Flüchtlingsbeauftragte Miriam Koch fest.
Mit Stand vom 1. September musste die Stadt noch insgesamt 6.471 Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften unterbringen, das sind 316 weniger als zum 1. August. 192 Neuaufnahmen stehen 508 Abgänge aus den Gemeinschaftsunterkünften gegenüber. Im Vergleich zum Jahresbeginn werden rund 1.300 Menschen weniger untergebracht. Zur Zeit nimmt die Bezirksregierung Arnsberg keine Zuweisungen nach Düsseldorf vor, so dass auch in der nächsten Zeit mit keinen oder zumindest verringerten Zugängen zu rechnen ist.
Aus diesem Grund ist es nun auch nicht mehr notwendig, die geplante Unterkunft an der Ickerswarder Straße/Münchener Straße zu errichten. Dort hatte es wegen Problemen mit dem Bauunternehmer bereits einen Baustopp gegeben.