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Stadtentwicklung
Fortschreibung des Konzepts für Rath/Mörsenbroich
Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes/Beteiligung und Mitwirkung erwünscht
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Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat für Rath/Mörsenbroich seit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" im Jahr 2011 viele positive Entwicklungen verzeichnet und wichtige Projekte realisiert, darunter Rather Korso, Sportpark am Bunker, Vorplatz Junges Schauspiel und der Bolzplatz Osterfelder Straße. Zu diesem Erfolg haben engagierte Bewohnerinnen und Bewohner, Sozialverbände, Wohnungsunternehmen sowie Einrichtungen und Träger vor Ort einen wesentlichen Beitrag geleistet. Der im Sommer 2020 veröffentlichte Abschlussbericht zeigt auf, dass die gesetzten Ziele größtenteils erreicht wurden. Im Stadtteil bestehen aber noch weitere Handlungsbedarfe, wie ein Workshop verschiedener Fachdisziplinen im Februar 2020 im Rahmen des Projektes "Zukunft Quartier.Düsseldorf" gezeigt hat. Eine zweite Förderphase soll diese Bedarfe angehen und an die erzielten Erfolge anknüpfen.
Konkrete nächste Empfehlungen beziehen sich auf die Realisierung einzelner baulicher Maßnahmen, wie etwa die Umsetzung einer Grünverbindung in den Aaper Wald, Maßnahmen zur Klimaanpassung, soziale Aufgaben zu den Stichworten Gesundheit, Teilhabe, Integration, Außenwirkung und Sicherheit, die Einrichtung eines Quartiersmanagements sowie auch die weitere Vernetzung der örtlichen Aktiven.
Um neue Städtebaufördermittel für eine zweite Förderphase und neue Projekte beantragen zu können, ist die Erstellung eines sogenannten Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) erforderlich. Anfang des Jahres wurde die Planungsgruppe Stadtbüro mit der Erstellung eines ISEKs für Rath/Mörsenbroich beauftragt. Das Planungsbüro aus Dortmund hat fast 30 Jahre Erfahrung in der Vorbereitung von städtebaulichen Erneuerungs- und Sanierungsaufgaben.
"Auch unter den bestehenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird die Verwaltung gemeinsam mit dem beauftragten Büro verschiedene Beteiligungs- und Mitwirkungsaktionen anbieten, um die Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen", versichert Cornelia Zuschke, die zuständige Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen der Landeshauptstadt Düsseldorf.
An der Erstellung des ISEKs werden neben der Bürgerschaft auch die etablierten Partner und Einrichtungen aus Rath und Mörsenbroich, die lokalen politischen Gremien sowie verschiedene Fachämter beteiligt. Der Prozess startet mit einer Ansprache der im bisherigen Prozess eingebundenen Akteure. Möglichst noch vor Ostern soll es Infostände auf dem Wochenmarkt und auf dem neuen Quartiersplatz an der Westfalenstraße geben, gefolgt von Aktionen in örtlichen Einrichtungen. Über die Ostertage und noch darüber hinaus ist eine digitale Beteiligung geplant. Alle Termine werden rechtzeitigt öffentlich bekannt gegeben.
Ziel ist, das ISEK bis zum Sommer fertigzustellen, damit die politischen Gremien es beschließen können und die Stadtverwaltung im Herbst einen Förderantrag beim Land stellen kann.
Hintergrundinformationen:
Das Gebiet Rath/Mörsenbroich wurde 2011 mit 3,86 Millionen Euro in das Städtebauförderprogramm "Soziale Stadt" aufgenommen, mit dem Ziel, die Lebensbedingungen im Programmgebiet nachhaltig zu verbessern. Mehr Informationen zum Projekt und den einzelnen Maßnahmen gibt es auch im Internet unter www.duesseldorf.de/rath-moersenbroich