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Kultur
Stadtmuseum
Führung durch die Ausstellung "Architektur und Identität - Traditionelle Wohnhäuser in Syrien"
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Das Stadtmuseum, Berger Allee 2, lädt am Samstag, 17. September, 11.30 Uhr, zu einer so genannten Multaka-Führung durch die Ausstellung "Architektur und Identität - Traditionelle Wohnhäuser in Syrien" ein. Der syrische Tourismusguide Mamoun Almiftah wird dabei syrische Geflüchtete - aber gerne auch andere Hocharabisch sprechende Gäste - in die Inhalte der Ausstellung einführen, so dass diese im Anschluss selbstständig durch die Ausstellung führen können. Das Museum geht damit einen weiteren Schritt, um sich nachhaltig für Geflüchtete zu öffnen und kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.
Die Ausstellung, die bis zum 28. September laufen wird, zeigt die Schönheit und den Formenreichtum alltäglicher Wohnwelten in den 1990ern und frühen 2000er Jahren in Syrien. Sie beleuchtet syrische Wohnarchitektur vor dem Krieg und steht damit in krassem Gegensatz zu den täglichen Schreckensmeldungen mit Tod und Zerstörungen aus Aleppo. Wie lebte es sich in friedlichen Zeiten in den traditionellen Häusern der Altstadt, in kleinen Dörfern und in Zelten? Dort, wo sich das tägliche Leben der Familien abspielt: in den Städten in aufwändig gestalteten Hofhäusern mit ihren Wasserbecken im Innenhof und in den schlichten Lehmkuben und Bienenkorbhäusern im ländlichen Syrien.