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Kultur
Gastkünstlerin AnaLia Magen zeigt ihre Werke
Künstleraustausch zwischen Düsseldorf und Ein Hod/Ausstellungseröffnung am 23. November im Atelierhaus Sittarder Straße
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Zur Eröffnung der Ausstellung "connectivity and the human sense" der israelischen Gastkünstlerin AnaLia Magen aus Ein Hod, Israel, lädt das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf am Freitag, 23. November, um 19 Uhr in das Gastatelier im Atelierhaus Sittarder Straße 5 in Düsseldorf ein. Die Kuratorin Gesine Kikol wird eine Einführung geben, die Ausstellung ist am 24. und 25. November jeweils von 12 bis 18 Uhr geöffnet.
In ihrer Ausstellung beschäftigt sich AnaLia Magen thematisch, wie auch der Titel nahelegt, mit den zwischenmenschlichen Verbindungen, der Natur, dem menschlichen Körper und dem Zusammenhang von beidem. Vor allem Bäume mit ihren weit verzweigten Netzwerken aus Ästen und Wurzeln, die nachgewiesenermaßen auch miteinander kommunizieren, stellt sie in Beziehung zu den menschlichen Strukturen.
Es handelt sich um eine "Multimedia-Ausstellung", einen Mix aus Malerei, Zeichnung, Monografien, kleinen Skulpturen, eine Fotoserie und zwei Videos und eine raumgreifende Skulptur, die während des Aufenthaltes in Düsseldorf entstanden ist. Am Eröffnungsabend wird die Ausstellung zu einer "All-Media-Ausstellung" mit Live-Musik von der israelischen Sängerin Daniella Tourgeman und dem Düsseldorfer Flötisten Jens Barabasch.
Hintergrund: AnaLia Magen
AnaLia Magen ist eine Bildhauerin, die hauptsächlich mit Ton arbeitet, einige Skulpturen werden in Bronze gegossen oder aus Metall hergestellt. Ihre Arbeiten sind figurativ, meistens Menschendarstellungen - teilweise realistisch, teilweise verfremdet -, die die großen Themen des alltäglichen Lebens behandeln: Liebe, Beziehungen, das Auf und Ab des Lebens.
Magen arbeitet parallel zu den Skulpturen mit den Medien Malerei und Zeichnung. Manchmal geht sie planvoll nach einem bestimmten Motiv vor, manchmal sehr intuitiv mit offenem Ausgang auf der Suche nach neuen Entdeckungen. Darüber hinaus experimentiert sie mit verschiedenen Drucktechniken und kombiniert diese wiederum mit Malerei und Zeichnung. In den letzten Jahren ging sie ebenfalls zu den digitalen Techniken in der Fotografie und in Videos über. Auch hier kombiniert sie verschiedene Medien miteinander, wie zum Beispiel den Gesang ihrer Tochter, einer Musikerin aus Israel, die Gedichte ihres Sohnes aus Kalifornien, oder die Tanzchoreografien ihrer anderen Tochter aus England.
AnaLia Magen ist in Buenos Aires aufgewachsen und zog 1976 nach San Francisco, wo sie zwölf Jahre lebte. Durch mehrere Besuche und Ausstellungen in Israel, schon seit 1969, lernte sie das Land kennen und lieben, so dass sie in Tel Aviv Bildhauerei, Psychologie und Kunstgeschichte studierte. Seit 1988 wohnt sie als offizielles Mitglied in dem Künstlerdorf Ein Hod. In ihrem Atelierhaus finden neben ihren eigenen künstlerischen Arbeiten noch zahlreiche künstlerische und kunsttherapeutische Kurse und Workshops statt. Außerdem war sie für 18 Jahre Kunsttherapeutin an einem großen Krankenhaus im Norden des Landes für krebskranke und traumatisierte Kinder. Ihre Ausstellungstätigkeit erstreckt sich in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen über Israel hinaus nach Amerika, Kanada, West-Europa.
AnaLia Magen lebt und arbeitet für zwei Monate als Gast aus Ein Hod, Israel, in Düsseldorf. Die Künstlerin ist Stipendiatin der Landeshauptstadt Düsseldorf. Weitere Infos unter www.analiamagen.weebly.com und www.en.ein-hod.org