Pressedienst Einzelansicht
Umwelt
Gekonnt in Szene gesetzt: Blumenwiesen erfreuen das Auge
Mitarbeiter des Gartenamtes sorgen für leuchtende Blumeninseln im Stadtgebiet
Erstellt:
Für leuchtende Blumenwiesen sorgen die Mitarbeiter des Gartenamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Stadtgärtner haben im Frühjahr auf ökologisch wertvollen, vorhandenen Wiesenflächen Wildstauden als Initialpflanzung gesetzt und Blumenmischungen ausgesät, um sie auf diese Weise gekonnt in Szene zu setzen. Das Ergebnis zeigt sich jetzt im Sommer: Leuchtende Blumeninseln schmücken verschiedenen Stellen an Straßen in der Landeshauptstadt.
Für die Aussaat haben die städtischen Gärtner im Frühjahr in einem ersten Schritt den Boden gefräst, damit die Samen auch richtig aufgehen konnten. Dann wurde in einem weiteren Schritt die Blumensamenmischung ausgesät. Dazu wurden verschiedenen Samenmischungen genutzt.
Beispiele für größere und kleinere Flächen mit schönen Blumenwiesen finden sich entlang der Völklinger Straße, an der Chlodwig-/Himmelgeister Straße, Am Scharfenstein, Suitbertus-/Fleherstraße, am Südring, an der Suitbertusstraße und an der Volmerswerther Straße. Auch an der Vennhauser Allee, am Neusalzer Weg und im Norden der Stadt gibt es sehr schöne Beispiele: Mehrere Verkehrsinseln an der Niederrheinstraße/Alte Landstraße zeigen schöne Blüten. Auf diesen Flächen wurde die Mischung "Mössinger Sommer" eingesät.
Auf dem Kreisverkehr an der Kehlerstraße in Unterrath wurden die durch den Sturm Ela umgestürzten Birken ersetzt. Bei der Nachpflanzung wurde dann rings um die Jungbäume eine speziell vom Gartenamt zusammengestellte Samenmischung ausgebracht. Nun blühen dort Färberkamille, Natterkopf, Margeriten, Nachtkerze, Reiherschnabel und Kornblume. Zusätzlich wurden Stauden wie Wiesenwitwenblume, Wiesenflockenblume, Wiesenstorchschnabel und Wiesensalbei gepflanzt. Andere Wildkräuter waren bereits vorhanden - dadurch gedeiht an dieser Stelle nun eine wunderbare Vielfalt, wie sie Besucher in der Großstadt so gar nicht vermuten. Sehr schöne Flächen sind auch an Vautier-/Simrockstraße mit dieser Wildblumenmischung entstanden.
Die Blütenpracht ist Balsam für die Seele und erfreut viele Passanten, die an den blühenden Flächen vorbei kommen. Sonnenblumen, Zinnien, Schmuckkörbchen, Mohn, Ringelblume, Kornblume blühen um die Wette und zaubern ein wunderschönes Farbspektrum. Dazu surrt und brummt es, denn bei Bienen, Hummeln und Co sind die Blühflächen außerordentlich beliebt.
Auch an anderen Stellen wurde von den Gärtnern etwas nachgeholfen. Am Rather Broich finden sich unter anderem Labkraut, Löwenzahn, Johanniskraut, Storchschnabel, Wiesensalbei und Margeriten. In der Grünverbindung Rath-Eller wurden auf der Fläche entlang des Otto-Götzen-Weges rund 3.000 Wildstauden gepflanzt. Zusätzlich finden sich Kriechender Hahnenfuß, Wiesenschaumkraut, Kleiner Sauerampfer, wolliger Storchschnabel, Wilde Möhre, Wiesenlabkraut, Wiesenbärenklau und viele andere Wildblumen auf dieser großen Fläche.
An vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet blüht es im Straßenraum, häufig konnten die Verkehrsflächen durch die finanzielle Unterstützung der Bezirksvertretungen aufgewertet werden. Etwa der Mittelstreifen der Universitätsstraße und Südring (Bezirksvertretung 3), Kehler Straße und nördlicher Zubringer (Bezirksvertretung 6), Grünweg Rath-Eller (Bezirksvertretung 7).
Blühende Wiesenflächen, auch an Mittelstreifen und Straßenrändern, werden vom Gartenamt schon seit vielen Jahren angelegt. Insbesondere entlang der Kaiserswerther Straße, aber auch am Freiligrath Platz, am Fleher Knoten, am Mörsenbroicher Ei und auf den Gründeckeln am Flughafen und an der Autobahn 46, erfreuen diese Farbtupfer schon seit vielen Jahren das Auge. Die Blütenpracht des Wiesensalbeis explodiert förmlich, unterstützt von Wiesenmargeriten und zahlreichen anderen Wiesenkräutern, wie Flockenblumen, Gemeiner Hornklee, Wilde Möhre, Gemeine Schafgarbe, Kamille, Rainfarn und Rotklee. Im Laufe des Sommers erblühen noch Ampferarten und Ackerkratzdisteln. Das Gesamtbild ist so blütenreich und farblich so harmonisch, wie es nicht gezielt zu pflanzen wäre.

