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Kultur

Goethe-Museum Düsseldorf

"Goethe-Werkstatt zu den Naturwissenschaften"


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Wenn man so will, war Goethes ganzes Wohnhaus eine Werkstatt: rund 1.500 Apparate, Geräte und Materialien allein zur Physik, Chemie und Meteorologie benutzte er, die meisten davon zur Erforschung der Farbenlehre. Einen kleinen Ausschnitt aus diesem Bestand trägt die "Goethe-Werkstatt zu den Naturwissenschaften" im Goethe-Museum zusammen. Interessierte aller Altersstufen sind eingeladen, zu forschen und zu experimentieren.

In der Werkstatt im Goethe-Museum, Schloss Jägerhof, Jacobistraße 2, wird mit Farben probiert, mit Wasserprismen experimentiert, mit Taschenlampen Verborgenes ausgeleuchtet – alles, um danach zu suchen, warum Goethe Himmelsblau und Abendrot das "Urphänomen" nannte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bauen sich dafür etwa ein eigenes Prisma, stellen in Anlehnung an Alessandro Voltas Ladungssäule eine Batterie her oder entdecken von sich aus die Bedeutung des Zwischenkieferknochens. Damit stellt sich die zweiwöchige "Goethe-Werkstatt" dem Anliegen des forschenden Dichters, dass seine Naturforschung nicht nur gelesen, sondern vor allem "getan" werde.

Besucherinnen und Besucher können die Werkstatt zwei Wochen lang besuchen. Am Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, wird sie eröffnet. Der Eintritt ist frei. Es folgen dann zu den Öffnungszeiten des Museums, dienstags bis sonntags 11 bis 17 Uhr sowie samstags 13 bis 17 Uhr, feste Werkstatt-Termine um 13, 15 und 16 Uhr. Individuelle Termine können gerne vereinbart werden, via E-Mail an goethemuseum@duesseldorf.de
oder telefonisch 0211.8996262. Die Teilnahmegebühr liegt bei zwei Euro pro Person, zuzüglich Eintritt.

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