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Kultur
Heine-Institut erinnert an Fürst Pückler-Muskau
Am 4. Februar jährt sich der Todestag des Autors zum 150. Mal
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Der Todestag von Hermann Ludwig Heinrich Graf von Pückler-Muskau am 4. Februar jährt sich in diesem Jahr zum 150. Mal. Dies nimmt das Heinrich-Heine-Institut zum Anlass um an Fürst Pückler-Muskau zu erinnern.
Fürst Pückler-Muskau und Heine
Unter Schriftstellerinnen und Schriftstellern seiner Zeit war der als Universalgelehrter geltende Fürst Pückler-Muskau, geboren 30.Oktober 1785 in Schloss Muskau/Oberlausitz, sehr bekannt und pflegte zu vielen einen freundschaftlichen Kontakt. Zu seinem Freundeskreis zählte auch Heinrich Heine. Von der Bekanntschaft der beiden zeugt auch ein reger Briefwechsel, der in Teilen auch im Heinrich-Heine-Institut überliefert ist. Beispielsweise schreibt Pückler-Muskau am 21. März 1854: "Mein Held und Märtyrer! Viele Briefe habe ich Ihnen schon geschrieben, voll Bewunderung und freudiger Sympathie – sie aber immer, wie Liebesbriefe, wieder zerrissen und verbrannt, weil ich nicht hinlänglich ausdrücken konnte was ich wollte, und mich beschämt fühlte zu unbedeutend vor Ihnen zu erscheinen." Pückler-Muskau besucht Heine sogar in Paris.
Als Autor und Reisender veröffentlichte der Fürst Texte unter einem Pseudonym, darunter Reiseberichte und Briefe. Den größten Ruhm erlangte er mit den anonym herausgegebenen "Briefen eines Verstorbenen". Es handelt sich dabei um Briefe, welche er an seine Frau gerichtet hatte. In Deutschland, England und Frankreich wurde die Veröffentlichung innerhalb kurzer Zeit zu einem Bestseller. Eine weitere große Leidenschaft des Fürsten war die Landschaftsgestaltung, welche ebenfalls durch seine Reisen beeinflusst wurde. Sein größtes landschaftsgestalterisches Werk ist in seiner Geburtsstadt zu finden. Der Muskauer Park ist bis heute der größte europäische Landschaftspark im englischen Stil und erinnert noch heute an den Fürsten und seine künstlerischen Werke.