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Kultur Bildung

Mahn- und Gedenkstätte

Herbert Rubinstein – eine Kindheit in der Bukowina

Im Dialog am 22. Juni: Erinnerungen und Prägungen eines Wahl-Düsseldorfers


Erstellt:
Redaktion: Frisch, Michael

Herbert Rubinstein, bekanntes Mitglied der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf und Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Düsseldorf, erlebte den Zweiten Weltkrieg in der Bukowina. Im Gespräch mit Hildegard Jakobs, stellvertretende Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, erzählt Herbert Rubinstein am Donnerstag, 22. Juni, 18 Uhr, im Julo-Levin-Raum der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29, von seiner Kindheit in der Bukowina und seinem Lebensweg, der von Ghetto, Flucht und Neuanfang 1956 in Düsseldorf gekennzeichnet war. Der Eintritt ist frei.

Geboren wurde Herbert Rubinstein 1936 in Czernowitz als einziges Kind von Max und Berta Rubinstein. Die ersten vier Jahre seines Lebens verlebte er unbeschwert. Als 1940 die Russen kurzzeitig Czernowitz einnahmen, wurde Max Rubinstein zum Militär eingezogen. Herbert sah seinen Vater nie wieder. Berta Rubinstein flüchtete mit Herbert, beide überlebten mit Glück die Verfolgungszeit.

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