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Verkehr
Hochstraße Benediktusstraße: Belastung wird Ende März auf 30 Tonnen reduziert
Informationen an Lkw-Fahrer per Variotafeln und über Hinweise an Navibetreiber
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Die Hochstraße Benediktusstraße darf ab Ende März nur noch von Fahrzeugen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 30 Tonnen befahren werden. Betroffen von der Ablastung der Hochstraße auf 30 Tonnen sind 500 bis 800 Schwerlastverkehrstransporter binnen 16 Stunden, die umgeleitet werden müssen. Dies erfolgt vor allem über aktuelle Informationen per Variotafeln sowie Informationen an die Navibetreiber. Die Hochstraße Benediktusstraße ist ein rund 311 Meter langes Brückenbauwerk, welches die B7 über die Straßen Benediktusstraße, Krefelder Straße und Schiessstraße führt.
Aufgrund der bereits erfolgten Ablastungen der Theodor-Heuss-Brücke (B7) sowie der Brücke Aderkirchweg (B1, B326) auf 30 Tonnen stehen dem Schwerlastverkehr über 30 Tonnen zukünftig die Flughafenbrücke im Norden und die Fleher Brücke im Süden zur Rheinquerung zur Verfügung.
Zusätzlich wird in beiden Fahrtrichtungen die Nutzung der linken und mittleren Fahrspuren für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen untersagt. Auf der jeweils rechten Fahrspur gilt für Laster ein Mindestabstand von 50 Metern. Dazu werden neue Spurtafeln aufgestellt, geeignete Piktogramme auf der Fahrbahn aufgebracht sowie Kontrollen durch die Polizei im Rahmen der personellen Möglichkeiten vorgenommen.
Da durch die Ablastung der Hochstraße Benediktusstraße von Westen her kommend die Rheinkniebrücke für den Schwerlastverkehr nicht mehr zu erreichen ist, werden bereits am besonders betroffenen Autobahnkreuz Kaarst Routenempfehlungen gegeben, die auf die Querungsmöglichkeiten über die Flughafenbrücke oder die Fleher Brücke hinweisen. Sämtliche Ziel- und Quellverkehre des Schwerlastverkehrs über 30 Tonnen von und nach Düsseldorf müssen kurzfristig über das Autobahnviereck A57, A46, A3 und A44 geleitet werden. Die Umleitungsempfehlungen werden umgesetzt, sobald mit der Ablastung der Hochbrücke Benediktusstraße Ende des Monats begonnen wird. Der Bus-Linienverkehr ist weiterhin nicht betroffen. Eine innerörtliche Routenempfehlung kann ausschließlich durch Navigationssysteme erfolgen.
Brückenbauwerk Hochstraße Benediktusstraße
Die Hochstraße Benediktusstraße wurde im Jahr 1959 errichtet. Sie ist 311 Meter lang. Es handelt sich um eine 12-feldrige Spannbetonkonstruktion. Die erwartete Nutzungsdauer für derartige Bauwerke beträgt 70 Jahre. Das Bauwerk befindet sich also im letzten Viertel seiner vorgesehenen Nutzungsdauer.
Aufgrund erster Ergebnisse einer Nachrechnung des Bauwerkes gemäß der Nachrechnungsrichtlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sind neben den verkehrlichen Kompensationen auch ein Monitoring und verdichtete Sonderprüfungen auszuführen.
Die Ergebnisse der Nachrechnung befinden sich derzeit in der Prüfung durch einen staatlich anerkannten Prüfingenieur. Unabhängig davon finden aktuell Gespräche mit dem Ingenieurbüro sowie dem Prüfingenieur zur weiteren Bearbeitung der technischen Belange statt. Dabei werden Varianten zu möglichen Ertüchtigungen bis hin zu einem Ersatzneubau untersucht.