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Verwaltung

In Düsseldorf zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab

111.300 Anträge auf Briefwahl sind gestellt worden/kurzzeitige Panne in einem Wahllokal


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Auch in Düsseldorf zeichnet sich eine deutlich höhere Wahlbeteiligung ab als bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013, das berichtet das Wahlamt. Noch bis 18 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit in einem der 315 Wahllokale der Stadt ihre Stimme abzugeben. Im Wahlamt werden ab 18 Uhr die Stimmen der Briefwahl ausgezählt. 111.300 Anträge auf Briefwahl sind gestellt worden, das sind 20.000 Anträge mehr im Vergleich zu 2013. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche und der für die Wahl zuständige Dezernent Chritian Zaum machten sich am Nachmittag ein Bild von den Aktivitäten im Wahlamt und dankten den Wahlhelfern für ihren Einsatz.

Zu einer Panne kam es im Wahlbezirk 0106 (Düsseldorf-Garath, Bundestagswahlkreis 107, Düsseldorf II). Dort sind in der Zeit von 8 Uhr bis circa 11 Uhr falsche Stimmzettel (vom Bundestagswahlkreis 106) durch den Wahlvorstand ausgegeben worden. Es handelt sich um geschätzte 180 bis 190 Stimmzettel, gesichert kann dies erst nach der Auszählung ab 18 Uhr festgestellt werden.

Wahlrechtlich ist auf diesen Wahlzetteln die Zweitstimme als gültig - und die Erststimme als ungültig zu werten. Insofern besteht kein Einfluss auf die Zusammensetzung des Bundestages hinsichtlich der endgültigen Sitzverteilung, allerdings ist ein Einfluss auf den Gewinn des Direktmandates im Bundestagswahlkreis 107 möglich, falls zwischen dem erst- und zweitplatzierten Bewerber lediglich ein Unterschied in der Größenordnung der durch den Fehler ungültigen Erststimmen besteht.

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