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Senioren Soziales

Info-Nachmittag: "Hilfe, ich höre schlecht!"


Erstellt:
Redaktion: Haller, Thomas

Der Seniorenrat veranstaltet gemeinsam mit der Volkshochschule Düsseldorf am Freitag, 17. September, ab 14.30 Uhr, in der VHS am Hauptbahnhof, Bertha-von-Suttner-Platz 1, einen Info-Nachmittag mit dem Titel "Hilfe, ich höre schlecht!". Die Veranstaltung richtet sich an alle von Schwerhörigkeit betroffenen Menschen, an deren Angehörige sowie an Personen, die beruflich mit dem Thema Schwerhörigkeit in Berührung kommen (Teilnahmebescheinigungen möglich). Die Teilnahme ist kostenlos.

Zunächst wird der Buchautor und Musiker Thomas Sünder über seine persönlichen Erfahrungen und Recherchen berichten, die er in seinem Buch "Ganz Ohr – alles über unser Gehör und wie es uns geistig fit hält" niedergeschrieben hat.

Anschließend referieren der evangelische Schwerhörigenseelsorger Josef Groß und der Audiotherapeut und Hörakustikmeister Tobias Gröbe. In seinem Vortrag "Die verstehen doch nur, was sie wollen …" geht Josef Groß einfühlsam auf Missverständnisse im Alltag und belastende Gefühlslagen ein, die durch Schwerhörigkeit entstehen. Die Audiotherapie und den therapeutischen Umgang mit schwerhörigen Menschen können Interessierte in einem Workshop mit dem Titel "Denk mal mit dem Ohr" bei Tobias Gröbe kennenlernen.

Im Foyer stellt der Deutsche Schwerhörigenbund Hilfsmittel für das Alltagsleben unter dem Motto "Mit Blitz und Vibration" vor, die Sozialberatungsstelle des Caritasverbandes für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen zeigt die Fotoausstellung "Knöpfe im Ohr – Hörsysteme und Kopfhörer" und die Stadtbücherei verweist auf ausgewählte Lektüre zum Thema Schwerhörigkeit.

Die Barrierefreiheit für Hörbehinderte und von Altersschwerhörigkeit Betroffene wird immer noch am besten durch induktives Hören über die T-Spule im Hörgerät hergestellt. Die T-Spule empfängt Sprache oder Musik, die per Mikrofon auf fest installierte Induktionsanlagen oder mobile Halsringschleifen übertragen wird. Ab 14 Uhr gibt die VHS deshalb Kopfhörer sowie Halsringschleifen für induktives Hören aus. Es wird empfohlen, den eigenen Hörakustiker zeitnah anzusprechen, ob das genutzte Hörgerät eine T-Spule hat.

Aufgrund der geltenden Corona-Schutzverordnung besteht die Notwendigkeit einer Anmeldung. Diese kann per E-Mail an vhs@duesseldorf.de, online unter www.duesseldorf.de/vhs oder persönlich in der VHS, Bertha-von-Suttner-Platz 1, 2. Etage, Zimmer 200 a/b, erfolgen. Bei der Anmeldung helfen die "zentren plus" und die Mitglieder des Seniorenrates.

Seit Jahren engagiert sich der Seniorenrat im Rahmen seiner Kampagne "Wir leihen Ihnen ein Ohr" für Barrierefreiheit und Sensibilisierung für von Altersschwerhörigkeit betroffene Menschen.

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