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Internationales Soziales
Internationaler Tag des friedlichen Zusammenlebens am 16. Mai
Vertreterinnen der Stadt Düsseldorf bei der UNESCO in Paris
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Die Vereinten Nationen stellen mit "Welttagen" wie dem Internationalen Frauentag oder dem Weltgesundheitstag spezielle Themen in den öffentlichen Fokus. So auch am 16. Mai, an dem nun zum zweiten Mal der Internationale Tag des friedlichen Zusammenlebens begangen wird. Dieser wurde von der UN Generalversammlung Ende 2017 ins Leben gerufen. Die UNESCO betreut die Aktionen rund um den Internationalen Tag des friedlichen Zusammenlebens und veranstaltet in Paris einen Runden Tisch, an dem auch Düsseldorf vertreten sein wird.
Die Diversity-Beauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf, Jana Hansjürgen, wird sich mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Städte wie Montréal und Straßburg darüber austauschen, wie in pluralistischen Stadtgesellschaften für die Menschen verschiedener religiöser, kultureller und sexueller Zugehörigkeiten in unterschiedlichen sozialen Verhältnissen ein friedliches Zusammenleben gewährleistet werden kann und muss.
Beim Runden Tisch in Paris wird für die Teilnahme an der Internationalen Oberbürgermeisterkonferenz zum Zusammenleben (International Mayors Conference on Living Together), die vom 30. August bis 1. September 2019 in Düsseldorf stattfinden wird, geworben. Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister und andere hochrangige städtische Vertreter aus allen Teilen der Welt werden in der Landeshauptstadt erwartet. Auf der Konferenz werden sich die Stadtspitzen zu den Fragen des Zusammenlebens in ihren Städten austauschen.
"Internationalität und Vielfalt prägen die Stadt Düsseldorf: Menschen aus allen Teilen der Welt, unterschiedlicher Glaubensrichtungen und ethnischer Zugehörigkeiten, verschiedener sexueller Orientierung sind hier zuhause", sagt Oberbürgermeister Thomas Geisel. "Toleranz, Respekt, Meinungsfreiheit und Solidarität sind keine Lippenbekenntnisse. Während der Flüchtlingskrise, der die Bürgerinnen und Bürger Düsseldorfs mit einer offenen Willkommenskultur begegneten, wurde dies besonders sichtbar."
Die Stadt Düsseldorf engagiert sich seit vielen Jahren stark im Bereich des friedlichen Zusammenlebens. Düsseldorf pflegt enge Beziehungen mit seinen Partnerstädten und ist aktiver Teilnehmer in einer Vielzahl von Netzwerken, die die Vernetzung der Städte und den damit einhergehenden Austausch von Best Practices zum Ziel haben. So ist Düsseldorf seit 2015 im internationalen Netzwerk „Living Together / Vivre Ensemble“ vertreten, welchem mittlerweile 48 Städte angehören. Ziel des Netzwerkes ist der regelmäßige fachliche Austausch zwischen den Städten zu aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen im kommunalen Bereich. Der Austausch erfolgt sowohl über die Webseite des Observatory, die mit Best Practice- Beispielen aus den Städten angereichert ist, als auch im persönlichen Austausch zwischen den Vertretern und den Verwaltungen der Mitgliedsstädte.
Ebenfalls wird bürgerschaftliches Engagement in der Stadt großgeschrieben, ohne das ein friedliches Zusammenleben kaum gewährleistet werden kann. Beim Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März und den für den 28. Mai geplanten Diversity-Tag – beide unter der Federführung der städtischen Diversity-Beauftragten Jana Hansjürgen – wurden bzw. werden in Düsseldorf Aktionen durchgeführt, die die Öffentlichkeit für die Themen Vielfalt und friedliches Miteinander sensibilisieren.