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Kultur
"Jazz im Goethe-Museum"
Der in Paris lebende israelische Pianist Yaron Herman ist in der Reihe zu Gast.
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Das Goethe-Museum, Schloss Jägerhof, Jacobistraße 2, lädt am Donnerstag, 18. August, 19 Uhr wieder zu einem Jazzkonzert der Extraklasse ein. Der in Paris lebende israelische Pianist Yaron Herman ist in der Reihe "Jazz im Goethe-Museum" zu Gast. Begleitet wird er von dem New Yorker Schlagzeuger Ziv Ravitz. Die Karten kosten 18 Euro, ermäßigt 12, und gibt es an der Museumskasse oder unter telefonisch unter 0211.89.92393 oder 0211.89.96262.
Eines ist sicher: Yaron Herman lässt niemanden unberührt. Der israelische Pianist, der seit 15 Jahren in Paris lebt, ist dafür bekannt, immer mit vollem Einsatz zu spielen. Vor allem die Intensität seiner Solo-Recitals brachte ihm den Ruf ein, ein neuer Keith Jarrett zu sein. Wie dieser ist Herman ein Künstler, der sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruht, sondern stets neue Herausforderungen fernab musikalischer Konventionen sucht. Dabei ist es seine Ambition, Genre-Grenzen weit hinter sich zu lassen. So gelang es ihm, sich innerhalb von zwölf Jahren als einer der spektakulärsten Instrumentalisten des Jazz zu etablieren und ein junges Publikum zu erobern.
Begleitet wird Herman am Konzertabend im Goethe-Museum von dem New Yorker Drummer Ziv Ravitz, den er als seinen "musikalischen Bruder" bezeichnet. Schlagzeuger Ziv Ravitz spielt eine essenzielle Rolle dabei, Hermans "Klangwelt" zu errichten. Musik ist Yaron Hermans Obsession und Lebensinhalt. Er braucht sie - wie "Everyday", der Titel seines Debütalbums für Blue Note Records, nahelegt - täglich, wie die Luft zum Atmen.