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"Jeder stirbt für sich allein" - Hans Fallada für die Theaterbühne


Erstellt:
Redaktion: Robl, Julia

Laura Tetzlaff und Sandra Strunz, beide Regisseurinnen und Schauspieldozentinnen, sprechen am Mittwoch, 14. November, 20 Uhr in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, über die Theaterinszenierung von Hans Falladas Roman "Jeder stirbt für sich allein".

Sandra Strunz brachte in der letzten Spielzeit den Roman am Theater Bonn auf die Bühne. Im Gespräch mit Laura Tetzlaff erörtert sie Inhalte und Qualität des Textes sowie ihr Vorgehen bei der Inszenierung. Der Schauspieler Matthias Breitenbach, in Bonn Darsteller der Hauptfigur Otto Quangel und regelmäßig bei Film und Fernsehen - zum Beispiel im "Großstadtrevier" und "Tatort" zu sehen - bereichert den Abend durch eine szenische Lesung aus "Jeder stirbt für sich allein".

Die Veranstaltung ist der zweite Abend zum vierteiligen "Schnellkurs. Hans Fallada". Jeder Abend kann unabhängig voneinander besucht werden. Es werden Termine am 21. November und 28. November folgen. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Roman "Jeder stirbt für sich allein"
Hans Falladas eindringliche Darstellung des Widerstands der kleinen Leute in seinem Roman "Jeder stirbt für sich allein" ist ein einzigartiges Panorama des Berliner Lebens in der Nazizeit. Der Roman avancierte rund 60 Jahre nach seiner Entstehung zum überragenden Publikumserfolg in Deutschland und der Welt. Es ist die berührende Geschichte des Ehepaars Quangel, das nach dem Kriegstod des Sohnes einen ganz privaten Weg findet, sich gegen das unmenschliche Regime zur Wehr zu setzen und so die eigene Seele zu retten.

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