Pressedienst Einzelansicht

Verwaltung

Kfz-Zulassungsstelle leistet Überstunden

Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes arbeiten Restanten auf/Treffen zwischen Stadt und Interessengemeinschaft Höher Weg in der kommenden Woche


Erstellt:
Redaktion: Braun, Anne

Ein hohes Kundenaufkommen in Verbindung mit personellen Ausfällen haben in den vergangenen Wochen zu langen Wartezeiten bei der Kfz-Zulassungsstelle geführt. Auch die erhöhten Zulassungszahlen in den Sommermonaten in Verbindung mit einer gestiegenen Anzahl von Nachfragen von Händlern aufgrund des Quartals- und Halbjahresendes hatten zusätzliche Arbeitsbelastung zurfolge.

Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes leisten daher in Absprache mit dem Personalrat Überstunden an Wochenenden, um die Restanten aufzuarbeiten. Auch am Samstag, 15. Juli, waren Mitarbeiter in einer Sonderschicht im Einsatz. Personaldezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke war vor Ort, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen und den Mitarbeitern für ihren Arbeitseinsatz zu danken: "Ich freue mich, dass die betroffenen Beschäftigen durch die Ableistung von freiwilligen Überstunden dazu beitragen, die Rückstände abzuarbeiten, damit der gewohnte Service, auch im Händlerbereich, ab Montag wieder angeboten werden kann." Dem Arbeitseinsatz der städtischen Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass bis auf wenige Fälle alle Rückstände aufgearbeitet werden konnten. In der kommenden Woche werden sich zudem Prof. Meyer-Falcke und Robert Rademacher, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Höher Weg, zu einem Gespräch über die aktuellen Probleme treffen.

Das Ableisten von Überstunden ist eine der vielen kurzfristigen Maßnahmen, die der zuständige Beigeordnete initiiert hat, um die Zulassungsstelle zu entlasten. Zusätzlich werden in der Zulassungsstelle unter anderem weitere Beschäftigte eingesetzt, um das vorhandene Personal zu unterstützen. Mittelfristig soll verstärkt auf die Digitalisierung von weiteren Prozessen in der Zulassungsstelle gesetzt werden. Hierzu Meyer-Falcke, der auch der zuständige Beigeordnete für die Informationsverarbeitung (IT) in der Stadtverwaltung ist: "Die zusätzliche Digitalisierung von Arbeitsprozessen kann uns dabei unterstützen, die Dienstleistungen für den Bürger noch effizienter anzubieten."

Hierfür muss der Gesetzgeber aber erst noch Voraussetzungen schaffen. Die Abmeldung eines Kraftfahrzeugs zum Beispiel sollte eigentlich ohne persönliche Vorsprache funktionieren. Der Gesetzgeber hat aber einen elektronischen Personalausweis zur Bedingung gemacht, der noch wenig verbreitet ist. Das Abmelden eines Fahrzeugs durch einen Händler ist deshalb nicht möglich.

Um langfristig lange Warteschlangen zu vermeiden, wurde zudem bereits die Online-Terminvergabe umgestellt. Zukünftig werden Online-Termine nicht mehr mit einer Vorlaufzeit von einer, sondern von vier Wochen angeboten. Kunden der Zulassungsstelle wird empfohlen, von dieser Option zukünftig verstärkt Gebrauch zu machen, um Warteschlangen und -zeiten zu vermeiden. "Unsere kurzfristigen Maßnahmen zur Entspannung der Situation zeigen erste Wirkungen", erläutert Prof. Meyer-Falcke. "Aktuell stehen morgens wieder Termine für den gleichen Tag zur Verfügung, die ganz entspannt von zu Hause aus im Internet gebucht werden können. Dies erspart dem Bürger die Wartezeiten in der Zulassungsstelle am Höher Weg."

Online-Termine für die Zulassungsstelle können im Internet unter www.duesseldorf.de/kfz/terminvereinbarung.html oder telefonisch unter 0211-8991 gebucht werden.

 

PDF TXT