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Jugend
"Kinder und Jugendliche haben Rechte!"
Fachkongress zum Kinderrechtejahr mit dem Schwerpunkt Partizipation
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Zum 30-jährigen Jubiläum der UN-Kinderrechtskonvention wurde 2019 zum Jahr der Kinderrechte in Düsseldorf gemacht. Ein besonderer Höhepunkt des fachlichen Austauschs im Kinderrechtejahr ist ein ganztägiger Fachkongress am Mittwoch, 4. September. Er wird veranstaltet vom Jugendamt in Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf und dem Jugendring.
Von 9.30 bis 20 Uhr kommen die Fachleute zusammen. Veranstaltungsort ist die Hochschule Düsseldorf, University of Applied Sciences, Münsterstraße 156, Gebäude 3 und Gebäude 4 (Audimax). Der Kongress steht unter dem Motto "Kinder und Jugendliche haben Rechte!". Im Fokus stehen aktuelle Themen und Herausforderungen zum Thema Partizipation in der Jugendhilfe. Ziel ist es, praxisrelevante Informationen sowie Impulse für die Gestaltung von Politik, Verwaltung und pädagogischen Alltag zu geben.
Auf dem Fachkongress begegnen sich ausgewiesene Fachleute aus der Praxis und der Wissenschaft. Die Mischung aus fachlichem Input und kollegialem Austausch eröffnet Perspektiven für das eigene Handeln und fördert zugleich die Vernetzung untereinander. Insgesamt stehen an diesem Tag über 30 Einzelveranstaltungen für die erwarteten 400 Besucherinnen und Besucher auf dem Programm. Hierzu konnten renommierte Referentinnen und Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet gewonnen werden, die das Thema Partizipation in all seinen Facetten und für alle Arbeitsbereiche der Jugendhilfe darstellen werden.
Ein Vortrag zum Thema "Kinderarmut" gehören ebenso dazu wie die Themenkomplexe Partizipation in der Kindertagestätte, in der Heimerziehung oder in der Jugendhilfe. Auch über Erkenntnisse und Handlungserfordernisse aus dem laufenden Berichtsverfahren zur UN-Kinderrechtskonvention wird informiert. Ferner werden die Teilnehmenden Möglichkeiten einer gewaltfreien Erziehung erörtern und der Frage nachgehen, warum sich Jugendliche radikalisieren. Die ehemalige Regierungspräsidentin und Repräsentantin des Deutschen Kinderhilfswerk Anne Lütkes geht der Frage nach "Wie kommt (mehr) Beteiligung in das Verwaltungshandeln?".
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche wird den Fachkongress im Audimax der Hochschule um 9.30 Uhr eröffnen. Die Einführungsvorträge werden von Prof. Dr. Waldemar Stange von der Leuphana Universität Lüneburg ("Kinder- und Jugendbeteiligung - Auftrag und Chance für die kommunale Jugendhilfepolitik und die pädagogische Praxis") und von Prof. Dr. Katja Neuhoff von der Hochschule Düsseldorf ("Menschenrechte und Kinderrechte - Kompass für die soziale Arbeit") gehalten.
Den Abschluss des Kongresses bildet eine Diskussionsveranstaltung mit Kulturbeiträgen und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung und des Landes NRW. Sie wird das Thema "Kinderrechtejahr 2019 – wie geht es weiter?" behandeln. Moderiert wird die Diskussion von Andreas Vollmert.