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Kinder- und Jugendschutz im Alltag
Fachleute und in der Freiwilligenarbeit Aktive tauschen sich im Rahmen eines Infoabends aus
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Kinder- und Jugendschutz im Alltag stehen im Fokus eines Informationsabends am Mittwoch, 25. September, im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft. Auf Einladung des Jugendamtes mit Unterstützung des Arbeitskreises Kinderschutz informieren sich ehrenamtlich Aktive und tauschten sich mit Fachleuten und Experten über das Thema aus. Über 200 Interessierte haben sich zu der Veranstaltung angemeldet.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, geborgen und gesund aufzuwachsen. Dieses Recht ist Teil der seit 30 Jahren bestehenden UN-Kinderrechtskonvention. Das Jubiläum ist für die Veranstalter der Anlass, über den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor seelischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt im Alltag nicht nur mit der Fachwelt, sondern auch mit den im Alltag von Kindern so zahlreich aktiven ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern ins Gespräch zu kommen.
Zum Programm gehören ein Fachvortrag mit anschließenden Foren und Workshops, die den Teilnehmenden das facettenreiche Thema "Kinder und Jugendschutz" näher bringen. Die in der Freiwilligenarbeit Aktiven erfahren, wer in Düsseldorf dabei hilft, Kinder und Jugendliche vor Vernachlässigung und Gewalt zu schützen.
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche wird die Teilnehmenden zum Informationsabend begrüßen. Für ihn ist es wichtig, die mit großem Engagement im Bereich des Sports, der Gemeinwesenarbeit und des Brauchtums tätigen Ehrenamtlerinnen und Ehrenamtler mit den professionell im Kinder- und Jugendschutz Arbeitenden zu vernetzen: "Ziel des Abends ist es, über das Thema zu informieren, aber auch die Kooperation der Beteiligten beim Kinder- und Jugendschutz zu intensivieren. Das Eingreifen des Jugendamtes bei akuten Gefährdungssituationen ist ja immer erst der letzte Schritt. Ich wünsche mir, dass wir die Prävention stärken, also erste Anzeichen auf Kindeswohlgefährdung wahrnehmen und darauf adäquat reagieren. Das kann nur gelingen, wenn alle Beteiligten beim Kinder- und Jugendschutz an einem Strang ziehen und voneinander wissen."