Pressedienst Einzelansicht
Veranstaltungen
Konferenz zum Thema "Antisemitismus in Deutschland"
Deutsche Gesellschaft e. V. lädt alle Interessierten zu der Veranstaltung in den Plenarsaal/Mahn- und Gedenkstätte ist Kooperationspartner
Erstellt:
Die Deutsche Gesellschaft e.V. - Verein zur Förderung politischer, kultureller und sozialer Beziehungen in Europa - lädt gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat zu der Konferenz "Antisemitismus in Deutschland" am 27. November, 10.30 bis 17.15 Uhr, in den Plenarsaal des Düsseldorfer Rathauses, Marktplatz 2, ein. Die Mahn- und Gedenkstätte der Landeshauptstadt Düsseldorf ist ebenfalls Kooperationspartner und im Foyer mit einem Infostand vertreten.
Das Projekt richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, Multiplikatoren, Studierende, Lehrerinnen und Lehrer sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Kultur, Religion sowie Jugend- und Bildungsarbeit sprechen gemeinsam mit dem Publikum unter anderen über die Fragen, wie verbreitet Antisemitismus im Alltag ist, wie sich Antisemitismus im politischen und religiösen Extremismus zeigt und was politische Bildungsarbeit gegen Antisemitismus leisten kann.
Nach einem Grußwort durch Oberbürgermeister Thomas Geisel wird es einen Vortrag von Dr. h. c. Charlotte Kobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, über "Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart" geben. Ebenso referiert Dieter Burgard, Beauftragter für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen der Landesregierung Rheinland-Pfalz, unter dem Titel "Strategien gegen Antisemitismus auf Landesebene". Anschließend finden Podiumsgespräche mit Publikumsbeteiligung statt, unter anderem zum Thema "Zukunft ohne Antisemitismus - Wege zur Realisierung". Es diskutieren unter anderem Dr. Türkân Kanbıçak, Pädagogisches Zentrum des Fritz-Bauer-Instituts und des Jüdischen Museums Frankfurt, Alexander Schneider, Vorstand des Vereins zur Förderung der jüdischen Kultur e. V. sowie des Trägervereins der Lauder-Morijah-Schule zu Köln e. V., sowie Dr. Andreas Verhülsdonk, Geschäftsführer der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum der Deutschen Bischofskonferenz.
Interessierte können sich bis Montag, 26. November, bei der Deutschen Gesellschaft unter 030 884 122 01 anmelden. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeiten gibt es auch unter www.deutsche-gesellschaft-ev.de/veranstaltungen/konferenzen-tagungen/877-2018-regionalforen-antisemitismus-in-deutschland.html