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Heinrich-Heine-Institut

Kulinarik im Wintermärchen - Lesung mit Musik


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Ob Zuckererbsen, Rheinwein, Austern oder Apfelsinen: Kulinarische Genüsse spielen in Heinrich Heines "Deutschland. Ein Wintermärchen" eine große Rolle. In einem musikalisch begleiteten Vortrag mit Rezitation von Moritz Otto erkundet Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts, am Dienstag, 21. Januar, 19 Uhr, die diversen Dimensionen der Kulinarik im Wintermärchen. Dabei wird auch berichtet, was sich hinter den Köstlichkeiten verbirgt: Im berühmten "Apfelsinengleichnis" weicht Heine einer Nachfrage seiner Mutter aus, die mehr über seine politische Haltung erfahren möchte: "Die Apfelsinen, lieb Mütterlein,/Sind gut, und mit wahrem Vergnügen/Verschlucke ich den süßen Saft/Und lasse die Schaalen liegen". Und auf die Frage, wo es sich besser lebt, in Paris oder in Hamburg, entgegnet Heine: "Die deutsche Gans, lieb Mütterlein/Ist gut, jedoch die Franzosen,/Sie stopfen die Gänse besser als wir/Auch haben sie bessere Saucen."

Mit Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Moritz Otto (Rezitation), Heiner Rennebaum (E-Gitarre), Tom Lorenz (Vibraphon) und Wolf-Ruprecht Schwarzburger (Bass).

Die Veranstaltung findet im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, statt. Der Eintritt liegt bei 10 Euro inklusive Imbiss und Getränke, ermäßigt bei 8 Euro.

 

 

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