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Margarete Stokowski und Dr. Mithu M. Sanyal – zwei Feministinnen in der Zentralbibliothek


Erstellt:
Redaktion: Robl, Julia

Auch nach dem Internationalen Frauentag und dem Equal Pay Day im März ist das Thema Feminismus hochaktuell. Zwei seiner prominentesten Vertreterinnen sind am Dienstag, 4. April, 20 Uhr, in der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, zu Gast. Die beiden Autorinnen Dr. Margarete Stokowski und Mithu M. Sanyal stellen ihre aktuellen Bücher vor und sprechen darüber, warum sich der Feminismus noch längst nicht erledigt hat. Der Eintritt ist frei und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Margarete Stokowski erzählt in "Untenrum frei" von persönlichen Erlebnissen, analysiert gesellschaftliche Konstellationen und zeigt, wie sich Schamgefühle und Rollenbilder in kleinen, schmutzigen, komischen Dingen manifestieren: zum Beispiel wenn es um Probleme bei der Benennung der Vagina geht.

Die Düsseldorfer Kulturwissenschaftlerin Dr. Mithu M. Sanyal zeichnet in "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens" nach, wie wir als Gesellschaft über Vergewaltigung reden – zum Beispiel über die Kölner Silvesternacht 2015/16. Die Vorstellungen von aktiver, aggressiver Männlichkeit und passiver, bedrohter Weiblichkeit halten sich hartnäckig. Sie geht der Frage nach, was sexuelle Selbstbestimmung bedeutet.

Hintergrund
Margarete Stokowski, geboren 1986, lebt seit 1988 in Berlin und studierte dort Philosophie und Sozialwissenschaften. Sie schrieb unter anderem für die SPEX, den Tagesspiegel, die ZEIT und als Kolumnistin für die taz. Seit 2015 sorgt sie mit ihrer wöchentlichen Kolumne bei Spiegel Online für Furore.

Dr. Mithu Melanie Sanyal, geboren 1971 in Düsseldorf, ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Journalistin, Referentin für Genderfragen und Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie schreibt unter anderem für WDR, Deutschlandfunk, taz und SPEX. Ihr erstes Buch – "Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts" – wurde in fünf Sprachen übersetzt.

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