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Kultur

Stadtmuseum/Sonderausstellung "Reformation?"

Marlene Streeruwitz liest aus "Das Wundersame in der Unwirtlichkeit"


Erstellt:
Redaktion: Robl, Julia

Anlässlich von 500 Jahren Reformation liest Marlene Streeruwitz im Rahmenprogramm der Sonderausstellung "Reformation?" am Donnerstag, 26. Oktober, 18 Uhr im Stadtmuseum, Berger Allee 2, aus ihrem aktuellen Buch "Das Wundersame in der Unwirtlichkeit". Die Autorin verbindet in ihrer Poetikvorlesung eine kritische Analyse von Kunst und Gegenwart und formuliert ein Plädoyer für den Aufruhr in der Literatur. Der Eintritt zur Lesung ist frei.

Technische Möglichkeiten und künstliche Intelligenz verändern nicht nur unseren Umgang mit der Welt, sie formatieren auch unseren Blick auf Kunst und Literatur neu. Das Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit wurde längst durch jenes der digitalen Kunstproduktion abgelöst, in dem gigantische Medienunternehmen Weltmacht beanspruchen. Im Hinblick auf die Literatur stellt sich Streeruwitz der Frage, was sich durch diesen Wandel ändert: "Technische Aliens werden Romane schreiben können. Welche Romane sollen das sein? Welche Literatur könnte das sein?"

Marlene Streeruwitz
Streeruwitz studierte Slavistik und Kunstgeschichte in Wien und arbeitet als Autorin von Romanen, Novellen, Essays, Theaterstücken und Hörspielen. Am Theater war sie als Regisseurin tätig, ihre Hörspiele inszeniert sie selbst. Die Autorin wurde für ihr literarisches Werk vielfach ausgezeichnet. Die sowohl inhaltliche als auch formale kritische Auseinandersetzung mit dem literarischen und politischen Kanon kennzeichnet ihr Gesamtwerk. Marlene Streeruwitz bezieht mit ihren Werken Stellung zu den drängenden und bestimmenden Ereignissen der Zeit.

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