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Medica 2017 – Partnerstadt Moskau präsentiert sich in Düsseldorf
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Düsseldorfs Partnerstadt Moskau präsentiert sich in diesem Jahr erneut mit einem eigenen Stand auf der Weltleitmesse der Medizin "Medica", die vom 13. bis zum 16. November auf dem Düsseldorfer Messegelände stattfindet. Organisiert vom Departement für außenwirtschaftliche und internationale Beziehungen, zeigt die Stadt Moskau zentrale Projekte im Gesundheitssektor sowie innovative Produkte und Dienstleistungen von Moskauer Unternehmen. Ziel ist es, ausländische Investoren zu gewinnen und neue Märkte zu erschließen.
Gemeinsam mit dem stellvertretenden Leiter des Departements für außenwirtschaftliche und internationale Beziehungen der Stadt Moskau, Evgeny Dridze, wird Düsseldorfs Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke am Montag (13. November) den Moskauer Stand eröffnen. "Wir haben festgestellt, dass beide Städte im Gesundheitssektor trotz oder gerade wegen ihrer sehr unterschiedlichen Größe voneinander lernen können. So profitieren wir von Moskaus Expertise in punkto Katastrophenmedizin und die Moskauer von unserer Erfahrung im Bereich der kleinräumigen Erhebung von Gesundheitsdaten – um nur zwei Beispiele zu nennen", sagt Meyer-Falcke mit Blick auf die erfolgreiche 25-jährige Städtepartnerschaft und die gemeinsamen Vorhaben im Gesundheitsbereich.
Unter den Moskauer Ausstellern auf der Medica befindet sich auch das Krankenhaus Nr. 67, welches das größte städtische Krankenhaus Moskaus ist. Die medizinischen Schwerpunkte des nach L.A. Vorokhobov benannten Hospitals liegen unter anderem bei der spinalen Neurochirurgie und der Transfusionsmedizin. Mit dem Krankenhaus, das unter der Leitung von Prof. Dr. Andrey Schkoda steht, verbindet die Stadt Düsseldorf eine mehrjährige Zusammenarbeit. Zuletzt im Juni dieses Jahres hat Prof. Dr. Meyer-Falcke, der als Beigeordneter neben dem Gesundheitsressort auch die Bereiche Personal, IT und Bürgerservice verantwortet, die Einrichtung gemeinsam mit dem Leiter des hiesigen ärztlichen Rettungsdienstes, Dr. Frank Sensen, besucht. Ein internationales Ärzte-Fußballturnier, bei dem ein Team des Krankenhauses gegen das Düsseldorfer Gesundheitsamt antrat, rundete seinerzeit das Programm ab.
Im Rahmen ihres jetzigen Aufenthaltes in der Landeshauptstadt wird die Moskauer Delegation die Feuerwehr und weitere städtische Einrichtungen besuchen. Am letzten Messetag findet zudem ein von IHK und Russland-Kompetenzzentrum organisierter Round-Table statt, der sich mit Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Gesundheitswirtschaft befasst. Die Zulassung von Medizinprodukten in Russland wird dabei ebenso Thema sein wie die aktuellen Änderungen im Registrierungsverfahren für Medizinprodukte in Russland. Des Weiteren soll eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Krankenhaus Nr. 67 und dem Westdeutschen Diabetes- und Gesundheitszentrum (WDGZ) beziehungsweise dessen Kooperationspartner, dem international Telemedical Diabetes Management Program (iTDMP), geschlossen werden.