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Medientermin 24.10.18: Überprüfung der Düsseldorfer Straßennamen
Erstellt:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
einstimmig und fraktionsübergreifend hat der Düsseldorfer Kulturausschuss ein Konzept beschlossen, nach dem sämtliche Namen von öffentlichen Straßen und Plätzen im Stadtgebiet überprüft werden sollen: Immer wieder kommt es zu Zweifelsfällen, ob die Menschen, nach denen Straßen benannt wurden, eine nationalsozialistische, rassistische oder koloniale Vergangenheit haben und ob sie auch in Zukunft geeignet erscheinen, als gesellschaftliches Vorbild zu gelten. Von den rund 3.000 Düsseldorfer Straßennamen sind etwa 30 Prozent nach Personen benannt. Diejenigen, die nach 1870 verstorben sind, werden überprüft.
Beschlossen wurde die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats, in dem Historikerinnen und Historiker sowie alle Ratsfraktionen vertreten sind und in dem die Prüfung einzelner Straßennamen diskutiert wird. Dieser Beirat – geleitet von Dr. Benedikt Mauer (Leiter des Stadtarchivs) und Dr. Bastian Fleermann (Leiter der Mahn- und Gedenkstätte) – hat im Sommer 2018 seine Arbeit aufgenommen: Prüfungen können von ihm empfohlen werden, tatsächliche Umbenennungen kann am Ende jedoch nur der Stadtrat beschließen. Die genaue Vorgehensweise soll nun in einem Pressegespräch vorgestellt werden am
Mittwoch, 24. Oktober, 11 Uhr
in der Mahn- und Gedenkstätte, Mühlenstraße 29.
Zu diesem Termin ist Ihre Redaktion herzlich eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kamphausen