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Kultur

Einladung

Medientermin 3.9.20: Presserundgang mit Günther Uecker durch die neue Sonderausstellung des Goethe-Museums


Erstellt:
Redaktion: Ilgenstein, Valentina

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Poesie kann so kraftvoll sein, dass sie andere Künstler fast zwangsläufig zu eigenen Werken inspiriert: Sowohl Goethe als auch der ZERO-Künstler Günther Uecker konnten sich der schöpferischen Energie der Gedichte aus dem "Diwan" des persischen Poeten Hafis aus dem 14. Jahrhundert nicht entziehen. Vielmehr gerieten beide durch die Lektüre in einen Schaffensrausch. So entstanden der "West-östliche Divan", die größte Gedichtsammlung Goethes, und 200 Jahre später Ueckers Huldigung an Hafis, ein Zyklus von 42 Druckgrafiken, darunter neben Siebdrucken auch Sand- und Prägedrucke. Angeregt vom Bilderreichtum der über 650 Jahre alten Gedichte des persischen Poeten, führt Uecker seine weit ausschwingende Handschrift mit leuchtenden Pinselmalereien in einem temperamentvollen Tanz zusammen.

Aus Anlass von Günther Ueckers 90. Geburtstag dieses Jahr zeigt das Goethe-Museum vom 8. September bis zum 15. November die Sonderausstellung "Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen. Uecker – Hafis – Goethe". Bei einem Presserundgang kann vor der offiziellen Eröffnung ein erster Blick in die Ausstellung geworfen werden am

Donnerstag, 3. September, 13 Uhr

im Goethe-Museum, Jacobistraße 2. Gemeinsam mit Günther Uecker, Galerist Till Breckner, Kuratorin Dr. Barbara Steingießer und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe führt Prof. Dr. Christof Wingertszahn, Direktor des Goethe-Museums, durch die Ausstellung.

Die Sonderausstellung zeigt Ueckers Huldigung und Goethes "Divan" im Erstdruck und in ausgewählten Originalhandschriften, aber auch die Gedichtsammlung von Hafis, die beide inspirierte, und Arbeiten aus Ueckers umfangreichem, aber bisher weniger bekannten bibliophilen Werk. Damit schlägt sie eine Brücke zwischen den Jahrhunderten und führt den Blick vom Orient zum Okzident sowie mit einer filmischen Dokumentation über Ueckers Ausstellungsreise in den Iran auch zurück von West nach Ost. Seit 2016 reist Ueckers Grafikzyklus durch alle Teile des Irans, wo er bisher achtmal Station gemacht: in Schiras, Teheran, Isfahan, Kerman, Maschhad, Rascht, Buschehr und auf der Insel Kisch. An jedem dieser Orte haben sich bekannte einheimische Künstlerinnen und Künstler von Ueckers Huldigung an Hafez inspirieren lassen und je ein Exponat zu der Ausstellung beigetragen. Durch diese außergewöhnliche Zusammenarbeit ist die Ausstellung während ihrer Reise durch den Iran stetig gewachsen und hat sich zu einem Projekt der Völkerverständigung entwickelt.

Parallel zur Ausstellung "Uecker – Hafis – Goethe" zeigt die Galerie Breckner, Altestadt 6, bis zum 9. Oktober Skulpturen dieser acht iranischen Künstler. Im Anschluss an die Pressekonferenz besteht die Möglichkeit zu Presserundgängen durch beide Ausstellungen – im Goethe-Museum und in der Galerie Breckner.

Ihre Redaktion ist herzlich zu dem Termin eingeladen.

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Hygieneregeln des Infektionsschutzes ist die Zahl der Teilnehmer auf 10 Personen begrenzt. Wir bitten daher um Akkreditierung bis Mittwoch, 2. September, 17 Uhr, via E-Mail an akkreditierung@duesseldorf.de. Die Akkreditierung wird nach dem zeitlichen Eingang der Anmeldungen vorgenommen. Bitte beachten Sie zudem, dass in den Räumlichkeiten des Museums eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

Mit freundlichen Grüßen
Marc Herriger

 

 

 

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