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Kultur
Einladung
Medientermin 7.9.18: Ausstellung zu Wolfgang Welt im Heinrich-Heine-Institut
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
als Wolfgang Welt (1952-2016) Mitte der 70er Jahre Hermann Hesses "Steppenwolf" liest, steht sein Entschluss fest: Er will Schriftsteller werden. Doch worüber schreiben? Über das eigene Leben, und zwar radikal subjektiv. Die Arbeit als Musikjournalist steht ebenso im Mittelpunkt seiner Romane wie seine psychische Erkrankung.
Das Heinrich-Heine-Institut hatte Anfang 2017 den Nachlass des am 19. Juni 2016 verstorbenen Schriftstellers übernommen. Nun präsentiert das Institut vom 8. September bis zum 18. November die Ausstellung "Aber ich schrieb mich verrückt". Sie lädt dazu ein, Wolfgang Welt kennenzulernen, zugleich bietet sie zahlreiche Nachlassmaterialien, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Zu sehen sind unter anderem handschriftliche Manuskripte (darunter unveröffentlichte Romananfänge, Vorstufen von Theaterstücken), Briefe, etwa von Peter Handke, zahlreiche unbekannte Fotografien und persönliche Gegenstände. In einem Pressegespräch gibt es einen ersten Einblick in die Ausstellung am
Freitag, 7. September, 11 Uhr
im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14. Als Gesprächspartner stehen zur Verfügung Dr. Sabine Brenner-Wilczek, Leiterin des Heinrich-Heine-Instituts, sowie die beiden Kuratoren Jan von Holtum und Martin Willems.
Zu diesem Termin ist Ihre Redaktion herzlich eingeladen.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Kamphausen