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Verkehr Umwelt
Mehr Landstromversorgung für Rheinschiffe
Beitrag zur Luftreinhaltung/Bis Ende 2019 werden mehr als die Hälfte der Anlegestellen für Hotel- und Flusskreuzfahrtschiffe keine weiteren Luftverunreinigungen verursachen
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Die Anlegestelle der "Bonner Personen Schiffahrt" an der Oberkasseler Brücke ist die erste Anlegestelle, die ab sofort mit einer Landstromversorgung ausgestattet ist. Erste Bauarbeiten dafür hatten Anfang des Jahres 2018 begonnen. Zu diesem ersten Bauabschnitt gehören auch die Anlegestelle der Viking River Cruises und die beiden Anleger der RheinCargo GmbH. Sie werden nach Abschluss der letzten Restarbeiten voraussichtlich im Januar 2019 ebenfalls mit Landstrom ausgerüstet sein. Damit sind in einem ersten Schritt vier der insgesamt zwölf bestehenden Anlegestellen für Hotel- und Flusskreuzfahrtschiffe mit Landstrom versorgt.
Weitere werden folgen: In einem zweiten Bauabschnitt werden die zwei Anlegestellen der Scylla AG und eine weitere Anlegestelle der Bonner Personen Schiffahrt zwischen Burgplatz und Oberkasseler Brücke mit Landstrom versehen. "Auf diese Weise werden voraussichtlich Ende 2019 mehr als die Hälfte der Anlegestellen für Hotel- und Flusskreuzfahrtschiffe, darunter die meistfrequentierten Anlegestellen, keine weiteren Luftverunreinigungen mehr verursachen", erklären Verkehrsdezernentin Cornelia Zuschke und Umweltdezernentin Helga Stulgies.
Um dies zu bewirken, hatte die Landeshauptstadt Düsseldorf mit den Eignern der Anlegestellen die bestehenden Verträge zur Nutzung der städtischen Grundstücke gekündigt und neue Verträge mit den betroffenen Firmen geschlossen. In diesen Verträgen werden die jeweiligen Eigner verpflichtet, alle Anlegestellen mit einer landseitigen Stromversorgung auszustatten. Die Kosten dafür tragen die jeweiligen Eigner. Für die Landeshauptstadt Düsseldorf entstehen keine Kosten.
Die Emissionen der Hotelschiffe und Flusskreuzfahrtschiffe, die am Rheinufer festmachen, haben einen messbaren Anteil an den innerstädtischen Luftverunreinigungen. Um diesen Einfluss soweit wie möglich zu reduzieren und damit die Luftqualität in der Stadt zu verbessern, wird auf Veranlassung der Stadt die Stromversorgung der Schiffe an den Anlegestellen auf Landstrom umgestellt.