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Menschen mit Demenz und Migrationserfahrung unterstützen
Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke eröffnet Fachveranstaltung am 26. November
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Bei Angeboten für demenzkranke Migrantinnen und Migranten müssen Herkunft, Sprache, Religion und Tradition berücksichtigt werden, sonst werden sie von ihnen nicht angenommen. Welche interkulturellen Demenzangebote es in Düsseldorf gibt, wird bei einer Fachveranstaltung zum Thema "Unterstützung für Menschen mit Demenz und Migrationserfahrung" am Dienstag, 26. November, ab 16 Uhr, im "zentrum plus"/AWO in der Altstadt, Kasernenstraße 6, vorgestellt. Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke wird die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnen. Als Referent konnte Samy Charchira von der Universität Osnabrück gewonnen werden. Er wird das Altern in der Einwanderungsgesellschaft thematisieren. Nach dem Vortrag werden Workshops zu den Themen "Brücken zu den Kulturen bauen", "Demenz – einander offen begegnen" und "Lebensfreude mit Kunst und Theater" angeboten.
Um 18 Uhr findet dann das Get Together statt und anschließend stehen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner des Demenznetzes und des Interkulturellen Netzwerkes für Gespräche bereit. Veranstalter ist das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 89-22229 oder per Mail an peter.tonk@duesseldorf.de anmelden. Die Veranstaltung kann kostenlos besucht werden.
Das Interkulturelle Demenz-Netzwerk Düsseldorf ist eine Kooperation verschiedener Träger, Vereine und Institution in Düsseldorf. Gemeinsames Ziel ist es, die Versorgungssituation für demenzerkrankte Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Düsseldorf zu verbessern. Das Netzwerk organisiert Informationsveranstaltungen und hält Informationen für Ratsuchende in vielen Sprachen bereit. Die Koordination des Interkulturellen Demenz-Netzwerks erfolgt über Peter Tonk, Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Region Düsseldorf, Amt für Soziales.