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Kultur

Hetjens - Deutsches Keramikmuseum

Möpse aus Meissener Porzellan und eine finstere Märchenlandschaft

Das Institut an der Schulstraße bietet vom 21. bis zum 25. Februar verschiedene Führungen und Vorträge an


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Das Hetjens - Deutsches Keramikmuseum, Schulstraße 4, lädt vom 21. bis zum 25. Februar zu verschiedenen Veranstaltungen ein: Vom Vortrag "Wer hat die Schrift erfunden?" bis hin zum letzten Tag der Ausstellung "Leiko Ikemura - Märchenwald".

Vortrag: Wer hat die Schrift erfunden?
Über 100 Schriftsysteme existieren weltweit und ihre Anzahl ist noch viel höher, zählt man auch die ausgestorbenen Schriften hinzu. Aber wie sind diese überhaupt entstanden? Der Linguist Prof. Dr. Rudi Keller wird in seinem Vortrag dieser Sache näher auf den Grund gehen. Zu dem Vortrag lädt das Hetjens am Mittwoch, 21. Februar, um 18 Uhr ein.

Eröffnung: "Garantiert stubenrein! Möpse aus Meissener Porzellan und ihre Freunde"
Der Mops gehört zu den zehn beliebtesten Hunderassen. Vor über 2.000 Jahren wurde er in China gezüchtet und war zunächst dem Kaiser vorbehalten, bis einige Vierbeiner aus der Verbotenen Stadt entführt wurden. Über Holland und England wurde der Mops im 18. Jahrhundert zum treuen Begleiter der höfischen Damen in Europa – doch auch in jüngster Zeit scheint die Liste seiner prominenten Liebhaber endlos. Das Meissener Porzellan hat dem Mops Unsterblichkeit geschenkt. Mehr als 60 Varianten werden in der Ausstellung "Garantiert stubenrein! Möpse aus Meissener Porzellan und ihre Freunde", die am Freitag, 23. Februar, um 18 Uhr eröffnet wird, gezeigt.

Führung: "Die Wappen der Macht"
Aufwendig gestaltete Wappen und Herrscherbilder finden sich auf Keramiken als Ausdruck höfischer Macht. Die Symbolik der gewählten Motive wies dabei stets auf Stärke und Reichtum hin. In einem geführten Rundgang durch das Hetjens – Deutsches Keramikmuseum am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr wird dieser Symbolik von byzantinischen Darstellungen über kaiserliche Embleme im Alten China bis hin zu den Abbildungen hochrangiger adeliger Persönlichkeiten nachgespürt.

Letzter Ausstellungstag: "Leiko Ikemura - Märchenwald"
Sieben großformatige Keramikarbeiten der japanisch-schweizerischen Künstlerin locken im Rahmen der Ausstellung "Leiko Ikemura - Märchenwald" in eine finstere Märchenlandschaft. Am Sonntag, 25. Februar haben die Besucher letztmalig die Gelegenheit in diese Märchenlandschaft einzutauchen und die mädchenhaften Figuren in dieser eigens für sie komponierten Fantasiewelt zusehen.

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