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Jugend

"Neue Bäume für Düsseldorf": Jugendfeuerwehr Kalkum übernimmt Baumpatenschaft

Erlös aus dem Verkauf von selbst gebauten Nistkästen wird von den Nachwuchs-Feuerwehrleuten in eine Baumpatenschaft investiert


Erstellt:
Redaktion: Paulat, Volker

Jugendfeuerwehrleute aus Düsseldorf-Kalkum haben jetzt offiziell die Patenschaft für einen neu gepflanzten Baum an der Arnheimer Straße übernommen. Olaf Körner vom Projektbüro "Neue Bäume für Düsseldorf" im Gartenamt überreichte den jungen Leuten jetzt eine Patenurkunde.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Düsseldorf-Kalkum waren von Anfang an von der Initiative "Neue Bäume für Düsseldorf", die nach dem Pfingststurm Ela 2014 ins Leben gerufen wurde, begeistert. Sie wollten diese unterstützen. "Einfach nur unsere Kasse plündern oder um Spenden zu bitten, war uns aber zu langweilig", erklärte die Sprecherin der Jugendfeuerwehrleute, Amelie Schmitz. "Deshalb haben wir unter der Anleitung einer Diplom-Biologin aus der aktiven Gruppe unserer Freiwilligen Feuerwehr in Kalkum Nistkästen für Fledermäuse gebaut und diese verkauft. Besonders toll fanden wir, dass die Feuerwehrdezernentin, Helga Stulgies, auch einen unserer Fledermauskästen gekauft hat." Der Erlös aus dem Nistkasten-Verkauf wurde dann für die Aktion "Neue Bäume für Düsseldorf" gespendet, sozusagen in die Baumpatenschaft investiert.

Jetzt, fast drei Jahre nach dem verheerenden Sturm, konnten die Nachwuchsfeuerwehrleute die Patenschaft für den neu gepflanzten Baum offiziell übernehmen. Der Baum ist geschützt von einem grün-gelben Dreigestell, einem so genannten Dreibock.

Gleichzeitig erfuhren die Jugendlichen, dass man für so eine Bepflanzung an der Straße nicht einfach irgendeinen Baum nehmen kann: "Diese Linde wurde zwölf Jahre entsprechend den Bedingungen eines Straßenbaums herangezogen und 'geschult'. Er muss an verschiedene Erden gewöhnt werden und ihm muss beigebracht werden, dass er mit seinen Wurzeln möglichst nach unten wächst und wenig zur Seite", erklärte Olaf Körner vom Gartenamt.

Mit der Spende der Jugendfeuerwehr wurde nicht nur die Baumbepflanzung und der Kunststoffrahmen zum Schutz gegen Fressfeinde finanziert, auch sein Durst muss gelöscht werden, erläuterte Körner: "In den Sommermonaten benötigt der Baum Woche für Woche 150 Liter Wasser." Obwohl den Jugendlichen das Löschen grundsätzlich liegt, ist ihre Arbeit nun getan. Das Wässern des Baumes übernimmt ein damit beauftragtes Unternehmen. Und die Jugendfeuerwehr kann sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren - und sich darüber hinaus vielleicht weitere tolle Projekte ausdenken und umsetzen.

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