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Umwelt
Neue Freiräume und Wohnungen für Garath
In zwei Planungs-Workshops im März und Mai haben Düsseldorfer die Gelegenheit, mitzuwirken
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"Frei:Raum für Garath - aber wo?" ist der Titel des ersten von zwei Planungs-Workshops des Gartenamtes der Landeshauptstadt. Bewohner des Stadtteils und andere Interessierte sind am Freitag, 2. März, 17.30 Uhr dazu eingeladen, in mehreren Kleingruppen über neue Freiräume und Wohnungen in ihrem Stadtteil zu diskutieren. Der Planungs-Workshop findet im Norbertsaal, Josef-Kleesattel-Straße 2, statt. Oberbürgermeister Thomas Geisel wird die Teilnehmer im Namen der Landeshauptstadt offiziell begrüßen.
Der zweite Planungs-Workshop läuft am Freitag, 4. Mai, 17.30 Uhr. Das Thema des Abends ist "Frei:Raum für Garath - ganz konkret!" Auch dieser Workshop findet im Norbertsaal, Josef-Kleesattel-Straße 2, statt. An diesem Abend geht es darum, konkrete ausgewählte Projekte in mehreren Kleingruppen gemeinsam mit Experten zu planen.
Mit dem Projekt Garath 2.0 wurde bereits im Jahr 2016 ein Projekt initiiert, um den grünen Stadtteil Garath zu stärken und zukunftsfähig zu machen. Gemeinsam mit den Bewohnern wurde herausgearbeitet, auf welche Stärken aufgebaut werden kann und wo noch Verbesserungsbedarf besteht, damit die hohe Lebensqualität in Garath weiterhin sichergestellt wird. Zu den Stärken zählen unbestritten das Grün - sowohl innerhalb der Siedlung selbst als auch in der umgebenden Landschaft - und damit das Wohnen im Grünen. Nach 50 Jahren besteht allerdings inzwischen Erneuerungsbedarf, um geänderten Anforderungen gerecht zu werden. Die Freiräume und das Wohnen sollen für die Zukunft attraktiv und fit gemacht werden, ohne die Qualitäten des Grüns zu stören. Darum wird zunächst ein Freiraumkonzept aufgestellt, das die Grundlage für Umbau- und Umgestaltungsprojekte der Grün- und Spielflächen bildet und gleichzeitig darstellt, wo und wie dringend benötigter neuer, auf die Bedürfnisse Garaths abgestimmter Wohnraum integriert werden kann.
Für die Erneuerung des Garather Grüns können auf Grundlage des Freiraumkonzeptes Ende dieses Jahres beim Land die ersten Fördermittel zur Realisierung der Projekte beantragt werden. Die Bewohner sollen mitbestimmen, in welche Projekte investiert wird - darum werden sie eingeladen, bereits am Gesamtkonzept aktiv gemeinsam mit den Experten der Fachämter sowie der externen Planungsbüros Foundation 5+ Landschaftsarchitekten + Planer aus Kassel sowie ISR Innovative Stadt- und Raumplanung AG aus Haan mitzuwirken. Erste Projekte, wie die Bürgerwiese, konnten bereits mit Erfolg umgesetzt werden. Weitere, wie der Bewegungspark an der Stettiner Straße, stehen kurz vor der Umsetzung.