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Wirtschaft

OB Geisel begrüßt Bundes- und Landeshilfen für kleine Unternehmen und drängt auf schnelle Umsetzung


Erstellt:
Redaktion: Buch, Michael

Immer mehr Unternehmen leiden unter den Folgen der verordneten Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung. Besonders für kleine Unternehmen zum Beispiel aus der Gastronomiebranche, aber auch kleine Kultureinrichtungen, Veranstalter und Einzelhändler sind die Folgen schon jetzt existenzbedrohend. Davon sind auch viele Arbeitsplätze betroffen.

Deshalb begrüßt Oberbürgermeister Thomas Geisel ausdrücklich die heute (19. März) von der Landesregierung in Aussicht gestellten Wirtschaftshilfen, die vor allem auch kleineren Unternehmen helfen sollen. Auch von der Bundesregierung wurde heute ein Maßnahmenpaket für kleine Unternehmen angekündigt.

In einem Schreiben an den Ministerpräsidenten bedankt sich OB Geisel für diese Wirtschaftshilfen und bittet zugleich darum, diese nun zügig den Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Viele Gastronomiebetriebe bangen um ihre Existenz. Die Kunden bleiben aus, die Kosten laufen weiter. Viele Wirte haben deshalb gefordert, dass die Stadt ihre Betriebe schließt, weil sie hofften, so eher an Hilfsgelder zu kommen. Hierfür gibt es allerdings keine konkreten Hinweise. Wichtig ist jetzt, dass die angekündigten Hilfsgelder schnell bei den Betroffenen ankommen. Dass auch direkte Zuschüsse fließen sollen, ist aus meiner Sicht der Situation angemessen."

Zugleich verweist der Oberbürgermeister darauf, dass von Seiten der Stadt notwendige Hilfen zur Verfügung gestellt werden: Die Terrassengebühren sollen ebenso gestundet werden wie die Gewerbesteuerzahlungen. Darüber hinaus können bei Insolvenzgefahr auch die Mittel aus dem gerade erst eingerichteten kommunalen Überbrückungsfonds in Anspruch genommen werden.  

"Wir müssen auch an die Zeit nach Corona denken", sagt OB Thomas Geisel. "Wir müssen dafür sorgen, dass in der Krise nicht unsere ganzen Strukturen zerstört werden. Die Gastronomie, die Kultur und die vielen anderen Veranstalter sind wichtige Bestandteile unseres urbanen Lebens. Die müssen wir erhalten."

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