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OB reist mit Delegation nach Edinburgh
Jahrestreffen des Städtenetzwerks "Eurocities": OB Geisel präsentiert Düsseldorf als kreative Stadt im Herzen Europas
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Oberbürgermeister Thomas Geisel wird am Donnerstag, 29. November, zur Jahreshauptversammlung des europäischen Städtenetzwerks "Eurocities" nach Edinburgh reisen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des städtischen Büros für internationale und europäische Angelegenheiten und der Wirtschaftsförderung wird er unter anderem an einer Diskussionsrunde und einem Investmentseminar als Sprecher teilnehmen. Zudem steht für den Abend die Preisverleihung des "Eurocities"-Awards auf der Agenda: Dafür ist das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft (KomKuK) für einen Preis in der Kategorie "Innovation" des Wettbewerbs "Creative Competitive Cities" nominiert.
Im Vordergrund der Reise steht der Dialog und Austausch mit Partnern und Akteuren aus europäischen Städten. Oberbürgermeister Thomas Geisel erklärt: "Düsseldorf ist eine wachsende Stadt mitten im Herzen Europas. In für die EU herausfordernden Zeiten ist es für uns als weltoffene und internationale Metropole besonders wichtig, dass europäische Themen einen prominenten Platz in unserer Arbeit einnehmen. Ich bin überzeugt, dass wir viele der Herausforderungen, vor denen Kommunen heute stehen, besser lösen können, wenn wir sie in einen europäischen Kontext stellen."
Teilnahme an OB-Diskussionsrunde "Creative Conversations"
Von 14.30 bis 16 Uhr wird Oberbürgermeister Geisel im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Bologna, Kopenhagen und Edinburgh über das Thema "Impact - culture as a driver of innovation" sprechen.
Investitionsseminar: Scale up your business into Germany
Im Anschluss eröffnet Oberbürgermeister Thomas Geisel ein Seminar des International Business Service der Wirtschaftsförderung. Dort werden jungen schottischen Technologieunternehmen, die vor dem Schritt der Internationalisierung stehen, Wachstumsmöglichkeiten und Chancen am Standort Düsseldorf präsentiert. Dabei werden auch zwei Start-ups aus der Landeshauptstadt vertreten sein: Cognigy und Fussball-Experience stellen ihre Düsseldorfer Erfolgsgeschichten vor. Zudem geben ein Rechts- und ein Steuerberater konkrete Tipps zur Unternehmensgründung und -strukturierung in Deutschland.
Wettbewerb "Creative Competitive Cities"
Das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft (KomKuK) beim Amt für Wirtschaftsförderung ist für einen "Eurocities"-Award im Themenfeld "Innovation" nominiert. Gemeinsam mit Projekten aus Ljubljana und Strassburg steht das Düsseldorfer Team auf der "Shortlist". Die Preisverleihung findet im Rahmen eines Gala-Dinners am Donnerstagabend, 29. November, statt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb sind auf den Seiten von "Eurocities" zu finden unter www.eurocities.eu/eurocities/eurocities-awards/awards2018. Das KomKuK hat zudem gemeinsam mit Vertretern der Düsseldorfer Kultur- und Kreativwirtschaft einen Videoclip für den Wettbewerb produziert. Er ist zu sehen unter https://youtu.be/OXOUSXGo5Dg
Hintergrund
Die Landeshauptstadt Düsseldorf betreibt mit dem Büro für Internationale und Europäische Angelegenheiten seit Jahren eine aktive Europaarbeit. Kern dieser Arbeit ist die Vernetzung mit regionalen und europäischen Partnern.
Das europäische Städtenetzwerk "Eurocities" ist eine Plattform zur Diskussion europapolitischer Themen und vertritt die Interessen von europäischen Großstädten gegenüber der Europäischen Union. Dabei ist "Eurocities" das bedeutendste und einflussreichste Städtenetzwerk Europas, dem gegenwärtig 135 Städte aus über 38 Ländern angehören. Die Summe der Einwohner aller Mitglieder entspricht in etwa einem Viertel der gesamteuropäischen Bevölkerung.
Die "Eurocities"-Awards werden seit 2006 verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Projekte der Mitgliedsstädte. Inhaltlich ist der Award immer an das Konferenzthema gekoppelt. In diesem Jahr werden Projekte ausgezeichnet, die Kultur und Kreativität nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Städte zu erhöhen und die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Aus den eingegangenen Bewerbungen erreichen jeweils drei Städte pro Kategorie die nächste Runde, und damit in die "Shortlist". Die Jury besteht aus Stadtexperten, Akademikern, EU-Institutionen, Medienvertretern und Nichregierungsorganisationen. Die einzelnen Jurymitglieder wechseln jedes Jahr.