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Internationales Kultur

OB Thomas Geisel gratuliert Chemnitz zur Wahl als Kulturhauptstadt 2025


Erstellt:
Redaktion: Baumgarten, Malte Philipp

Die Düsseldorfer Partnerstadt Chemnitz soll Deutschland als Europäische Kulturhauptstadt 2025 vertreten. Eine entsprechende Empfehlung für die sächsische Stadt verkündete die europäische Auswahljury am Mittwoch, 28. Oktober, in Berlin. Die zweite Europäische Kulturhauptstadt 2025 stellt Slowenien, die Entscheidung soll im Dezember verkündet werden.

Oberbürgermeister Thomas Geisel: "Ich freue mich wirklich von Herzen für unsere Partnerstadt Chemnitz. Als Kulturhauptstadt Europas können die Chemnitzer 2025 zeigen, was alles in ihrer Stadt steckt. Und das ist vor allem auch kulturell eine Menge. Beispielhaft möchte ich dabei nur die Robert-Schumann-Philharmonie nennen, die uns Düsseldorfern natürlich besonders gut gefällt. Auch wenn meine Zeit als Oberbürgermeister dann vorbei ist: Ich werde 2025 sicher unsere Partner-Kulturhauptstadt persönlich besuchen.“

Die Empfehlung der Jury muss nun von Bund und Ländern in eine formelle Ernennung umgewandelt werden. Die letzte Europäische Kulturhauptstadt aus Deutschland war Essen mit dem Ruhrgebiet im Jahr 2010. Zuvor hatten bereits Weimar (1999) und West-Berlin (1988) den Titel getragen.

Hintergrund: Städtepartnerschaft Düsseldorf und Chemnitz
Die Städtepartnerschaft mit Chemnitz hat für Düsseldorf eine besonders historische Bedeutung: 1987 bat der damalige Oberbürgermeister Klaus Bungert die Spitze der SED darum, einen Kontakt zwecks einer deutsch-deutschen Städtepartnerschaft mit Karl-Marx-Stadt herzustellen. Die Antwort kam umgehend. 1988 wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt. Nach dem Fall der Mauer unterstützte Düsseldorf den Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung sowohl finanziell als auch personell. Bis heute stehen die Stadtverwaltungen bei Fachfragen in Kontakt. Die Beziehung zum "sächsischen Manchester" am Erzgebirge ist im Wesentlichen durch persönliche Verbindungen und Beziehungen geprägt. Bei den Bürgervereinen und zu Stadtfesten gibt es gegenseitige Einladungen und Begegnungen. Auch beim Sport gibt es einen regen Austausch.

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