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Ordnung
OSD rettet Mann durch Reanimation
Der etwa 35-Jährige lag hinter einem Zaun an der Kölner Straße und krampfte nach Betäubungsmittelkonsum massiv
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Ein Streifenteam des Ordnungs- und Servicedienstes (OSD) hat am Mittwoch, 1. April, gegen Mittag einem kollabierten Mann durch Reanimation das Leben gerettet. Der Mann lag hinter einem Zaun in der Unterführung der Kölner Straße, als Passanten die OSD-Mitarbeiter auf dessen Notlage aufmerksam machten. Die OSDler bemerkten, dass der etwa 35-Jährige massiv krampfte. Schnell kletterten die Dienstkräfte über den Zaun und erkannten sofort, dass der ausgemergelt wirkende Mann offenkundig eine Überdosis Betäubungsmittel zu sich genommen hatte. Er war kaum noch ansprechbar und drohte bewusstlos zu werden.
Weil er bereits blau angelaufen war, nahm eine OSD-Mitarbeiterin in Abwechslung mit einem ebenfalls von Passanten alarmiertem Polizisten eine Herzdruckmassage vor. Dadurch konnte der Mann so lange am Leben gehalten werden, bis der zwischenzeitlich hinzugerufene Notarzt und Rettungsdienst die medizinische Notbetreuung übernehmen konnten. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert und ist dem Vernehmen nach am heutigen Donnerstag, 2. April, konstant stabil.
Bemerkenswert: Die reanimierende Mitarbeiterin des OSD hätte am gestrigen Tag eigentlich ein Erst-Hilfe-Seminar zur Auffrischung gehabt. Dieses fiel aber, aufgrund der Corona-Situation, aus - zum Glück für den Reanimierten.