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Kultur
"Perspektive Provenienz: forschen, lehren, wissen, managen"
Vom 11. bis 13. November treffen sich die Mitglieder des internationalen Arbeitskreises Provenienzforschung e. V. zu ihrer Jahrestagung in Düsseldorf
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Unter dem Titel "Perspektive Provenienz: forschen, lehren, wissen, managen" treffen sich vom 11. bis 13. November die Mitglieder des internationalen Arbeitskreises Provenienzforschung e. V. zu ihrer Jahrestagung in Düsseldorf.
Für Düsseldorf – als diesjährige Gastgeberstadt – ist die Veranstaltung von besonderer Bedeutung, wie Kulturdezernent Hans-Georg Lohe hervorhebt: "In den letzten Jahren hat Düsseldorf mit dem sowohl personellen als auch strukturellen Auf- und Ausbau der Stabstelle Provenienzforschung einen wichtigen Beitrag für die systematische und nachhaltige Provenienzforschung in NRW geleistet. Wir begreifen die Provenienzforschung als eine moralische Verpflichtung und freuen uns daher umso mehr, dass der Arbeitskreis Provenienzforschung hier bei uns in Düsseldorf zusammenkommt, um über aktuelle Aufgaben wie auch Herausforderungen in Forschung und Lehre gemeinsam und hoffentlich gewinnbringend zu diskutieren."
Im Zentrum der Veranstaltung steht die Ausweitung des Tätigkeitsfeldes der Provenienzforschung in Forschung, Lehre und praktischer Anwendung. Das Tagungsprogramm nimmt neueste Entwicklungen in Aus- und Weiterbildung, aktuelle universitäre und außeruniversitäre Forschungsvorhaben sowie Möglichkeiten, Grenzen und Visionen in Wissensmanagement und Wissenskommunikation in den Blick. Die Tagung reagiert damit auf jüngste Entwicklungen hin zu einer Professionalisierung und Akademisierung der Provenienzforschung, die nicht zuletzt durch bundesweit neu eingerichtete Professuren erkennbar wird.
Die Tagung richtet sich an Provenienzforscherinnen und Provenienzforscher und Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler, außerdem an Mitarbeitende von Museen, Archiven und Bibliotheken, Verantwortliche in Kultur, Politik und Verwaltung sowie universitärer Lehre und nicht zuletzt an interessierte Studierende.
Die Tagung wird am Montag, 11. November, um 18.30 Uhr mit einem Grußwort von Isabel Pfeiffer-Poensgen, Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen eröffnet. Dem schließt sich ein Vortrag von Professor Dr. Sophie Schönberger, Heinrich-Heine Universität Düsseldorf, zum Thema "Was heilt Kunst? Die späte Rückgabe von NS-Raubkunst als Mittel der Vergangenheitspolitik" an. An den beiden darauffolgenden Tagen diskutieren Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler zu aktuellen Themen der Provenienzforschung. Die Details zu den einzelnen Programmpunkten sind unter www.arbeitskreis-provenienzforschung.org/data/uploads/programm_tagung-provenienz_rz_web_18092019.pdf zu finden.
Der Arbeitskreis Provenienzforschung e. V. vernetzt weltweit über 300 Expertinnen und Experten. Im Mittelpunkt ihrer Forschungen und Recherchen stehen NS-verfolgungsbedingt entzogenes, in der DDR oder der sowjetischen Besatzungszone enteignetes oder aus kolonialen Kontexten stammendes Kulturgut.
Die Tagung wird für den Arbeitskreis Provenienzforschung e. V. gemeinschaftlich organisiert und gefördert vom Landschaftsverband Rheinland sowie von den Städten Düsseldorf und Köln. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Tagung beginnt am Montag, 11. November, um 18.30 Uhr und endet am Mittwoch, 13. November, gegen 12.30 Uhr. Sie findet in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste, Karl-Arnold-Haus der Wissenschaften, Palmenstraße 16, 40217 Düsseldorf, statt.