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Sport

Premiere für den Inklusions-Sportabzeichen-Tag

Pilotprojekt für Sportabzeichenabnahme für Sportler mit und ohne Handicap


Erstellt:
Redaktion: Brembach, Mario

Der September wurde in Düsseldorf zum Bewegungsmonat erklärt. Passend dazu stand am Mittwoch, 18. September, mit dem Inklusions-Sportabzeichen-Tag ein besonderes Pilotprojekt auf dem Programm, bei dem Aktive mit und ohne Behinderung gemeinsam das Deutsche Sportabzeichen ablegen konnten.

Austragungsort für das Inklusions-Sportabzeichen war die Leichtathletikhalle im Arena Sportpark, die hierfür optimale Voraussetzungen bot. Als Kooperationspartner erklärten sich Trainer der alteingesessenen Vereine TV Angermund, SSV Knittkuhl und ART Düsseldorf bereit, gemeinsam mit dem Sportamt das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung und für Menschen ohne Behinderung abzunehmen. Weitere Unterstützung gab es von der Polizei, der Gemeinschaftsgrundschule Herrenhauser Straße/Mettmann, dem TuS Homberg und der SG Kaarst mit jeweils einem Sportabzeichen-Prüfer.

So standen neun ehrenamtliche Prüfer mit der Qualifikation "Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung" bereit, um bei 25 Aktiven die Disziplinen Schnelligkeit (Sprint), Kraft (Medizinballwerfen, Kugelstoßen, Standweitsprung), Koordination (Weitsprung, Hochsprung, Zielwurf) und Ausdauer (Lauf über 1.500 oder 3.000 Meter) zu betreuen.

"Es ist ein wichtiger Bestandteil der Sportstadt Düsseldorf und des Bewegungsmonats September, dass so viele begeisterte Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap gemeinsam Sport treiben und hier mit viel Spaß - aber auch dem nötigen Ehrgeiz - das Sportabzeichen zusammen gemeistert haben", zeigt sich Stadtdirektor und Sportdezernent Burkhard Hintzsche begeistert von der Premiere.

Die Idee für den Inklusions-Sportabzeichen-Tag erwuchs aus dem Arbeitskreis Inklusion, dem unter anderem die Lebenshilfe, der Behinderten und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen, die Werkstatt für angepasste Arbeit, die Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung (KoKoBe) und das Düsseldorfer Sportamt angehören. Dieser Arbeitskreis ist seit vier Jahren ein gut eingespieltes Team, das sich jedes Jahr für den beliebten Inklusionslauf engagiert, der Bestandteil des Düsseldorfer Brückenlaufes ist.

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