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Kultur Veranstaltungen
Veranstaltung im Heinrich-Heine-Institut
Prof. Dr. Joseph A. Kruse über Heine und Fontane
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Der 200. Geburtstag Theodor Fontanes am 30. Dezember bietet den Anlass über ihn und Heine nachzudenken. Immerhin hat der junge Berliner Schriftsteller im Oktober 1856 bei seiner Rückreise nach London über Paris dessen Grab auf dem Montmartre-Friedhof besucht, um seinem bewunderten Vorgänger die Ehre zu erweisen. Der Vortrag von Prof. Dr. Joseph A. Kruse, jahrzehntelang Direktor des Heinrich-Heine-Instituts und ehemals Vorsitzender der Heinrich-Heine-Gesellschaft, am morgigen Dienstag, 29. Oktober, 19 Uhr, im Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, soll den unterschiedlichsten Anknüpfungspunkten nachgehen. Es wird das Motiv des Webens mit seinen Facetten sowie die Generationenfolge in der Literaturgeschichte thematisiert, so dass auch der Fontane-Preisträger von 1954, Albert Vigoleis Thelen, in den Blick gerät, der vom linken Niederrhein stammt und durch die "Insel des zweiten Gesichts" seine mallorquinische Emigration mit Heine-Reminiszenzen versieht.
Der Eintritt liegt bei sechs Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Heinrich-Heine-Gesellschaft ist der Eintritt frei.
Die Moderation übernimmt Dr. Sabine Brenner-Wilczek.