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Stadtentwicklung
Qualitätssicherndes Verfahren "Nördlich Paulsmühlenstraße" abgeschlossen
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Der nächste Meilenstein für das Projekt "Nördlich Paulsmühlenstraße" im Düsseldorfer Stadtteil Benrath wurde erreicht: Mit einer Jurysitzung wurde das qualitätssichernde Verfahren zur vertiefenden Ausarbeitung von Freiraumgestaltung und Fassaden abgeschlossen. Damit liegen nun richtungsweisende Leitlinien für die zukünftige Entwicklung des Areals östlich des Albrecht-Dürer-Berufskollegs fest. Auf dieser Grundlage können die nächsten Schritte zur weiteren Umsetzung des Projektes eingeleitet werden.
Für das Plangebiet zwischen Paulsmühlenstraße und Telleringstraße wurde im Dezember 2019 ein Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Um eine hochwertige Gestaltung der Fassaden und der Freiräume sicherzustellen, wurde daran anknüpfend durch die Bonava Deutschland GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Düsseldorf ein qualitätssicherndes Verfahren durchgeführt. Vier Planungsteams (jeweils Architekten und Landschaftsarchitekten) haben vier unterschiedliche Ideen für den Standort entwickelt.
Die interessierte Öffentlichkeit hat sich auf unterschiedliche Weise gewinnbringend in den Prozess eingebracht: Die Entwürfe wurden sowohl vor Ort als auch mittels einer Online-Beteiligung kommentiert und diskutiert. Des Weiteren haben zwei Vertreter der Bürgerinitiative "Lebenswerte Paulsmühle" an der abschließenden Jurysitzung teilgenommen.
Cornelia Zuschke, Beigeordnete für Planen, Bauen, Mobilität und Grundstückswesen, ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Mit dem qualitätssichernden Verfahren ist es gelungen, verschiedene Konzepte für die vielfältige und lebendige Entwicklung des Paulsmühlenquartiers herauszustellen. Die gesamte Nachbarschaft soll von dem neuen Quartier profitieren."
Im Ergebnis wurden für die weitere Ausarbeitung der Freiraumplanung die Entwürfe der Teams HGMB Architekten mit LAND Germany sowie Rotterdam Dakowski mit Wündrich Landschaftsarchitekten ausgewählt. Empfohlen wurde die Umsetzung der Planung aus einer Hand. Die hochbauliche Planung soll dagegen aus der Feder mehrerer Architekturbüros, die jeweils einzelne Blöcke gestalten, entwickelt werden. Ausgewählt wurden dabei Entwürfe der Büros hector3 architekten (Block 1 und 2), HGMB (Block 3 und 4b) sowie Rotterdam Dakowski (Block 4a).
Martin Schleuter, Projektleiter der Bonava Deutschland GmbH, blickt positiv in die Zukunft: "Wir freuen uns über das Ergebnis der Jurysitzung und insbesondere über die rege Beteiligung der Öffentlichkeit an dem Verfahren. Wir werden nun die nächsten erforderlichen Schritte einleiten, um dem Quartier ein Gesicht zu geben, das sich in die Umgebung einfügt und gleichzeitig über eine eigene Identität verfügt."
Die Ergebnisse des Qualitätssichernden Verfahrens sind auf den Bauzäunen des Areals (Tellerringstraße, Höhe Flenderstraße) derzeit öffentlich ausgestellt. Demnächst werden die Ergebnisse zudem auf der Internetseite des Stadtplanungsamtes unter www.duesseldorf.de/stadtplanungsamt zu finden sein.