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Bildung
Rat beschließt Ersatzneubau für die Lore-Lorentz-Schule
Schulstandort in Eller erhält einen dreigeschossigen Neubau mit modernen Unterrichtsräumen für 23,4 Millionen Euro
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Die Lore-Lorentz-Schule in Eller erhält einen Ersatzneubau. Einen entsprechenden Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss hat der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. September, gefasst. Die Gesamtkosten für das Projekt an der Schlossallee 14 belaufen sich auf 23,4 Millionen Euro, die nahezu komplett mit Geldern aus dem NRW-Förderprogramm "Gute Schule 2020" finanziert werden.
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche: "Ein dreigeschossiger, barrierefreier Neubau mit modernen Unterrichtsräumen wird das stark sanierungsbedürftige Bestandsgebäude der Lore-Lorentz-Schule aus den 1960er-Jahren ersetzen. Auf Basis einer Machbarkeitsstudie wird der Abriss des gesamten alten Gebäudekomplexes als wirtschaftlichste Lösung empfohlen."
In dem Ersatzneubau werden die Funktionsbereiche Unterricht, Verwaltung und Aula neu gegliedert. Im Erdgeschoss befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Haupteingang, Halle und Pausenraum sowie die Aula mit Kiosk und WC-Anlagen. Ein Fachraum für Wirtschaft und Verwaltung (Lernbüro) sowie ein Fachraum für Datenverarbeitung sind neben Hausmeister- und Sanitätsraum zentral erreichbar. Im westlichen Gebäudeteil liegt ein Klassenraumbereich, der sich in gleicher räumlicher Anordnung über die Geschosse wiederholt.
Im ersten Obergeschoss liegen über eine Freitreppe erschlossen an der Halle die direkt zugänglichen Räume der Verwaltung mit Schulbüro und Sekretariat. Der Lehrerbereich mit Lehrerzimmer, Besprechungsräumen und sonstigen Versammlungsräumen schließt sich im östlichen Teil über dem Haupteingang an. An der Halle befinden sich zentral das Selbstlernzentrum, ein weiterer Fachraum für Datenverarbeitung sowie ein Klassenraum.
Im zweiten Obergeschoss sind die naturwissenschaftlichen Fachräume mit Sammlungsraum vorgesehen, die Bereichsleitung, Fachräume für Gesundheit sowie Informations- und Kommunikationstechnik und ein Klassenraum.
Barrierefreiheit und Energieeffizienz
Die Anforderungen an die Räume und die funktionalen Abhängigkeiten im Gebäude wurden mit der Schulleitung, Lehrkräften, Schüler- und Elternvertretern, dem beauftragten Architekturbüro sowie der Schulverwaltung erarbeitet. Der gesamte Standort ist barrierefrei konzipiert. Der Neubau erfüllt zudem die Leitlinien der Landeshauptstadt Düsseldorf für Energieeffizienz bei Neubauten.
Der Baubeginn soll im vierten Quartal 2019 erfolgen, die geplante Bauzeit beträgt 22 Monate. Für die Dauer der Bauzeit, vom Abriss der alten Gebäude bis zum Bezug des neuen Gebäudes, werden die betroffenen Nutzerinnen und Nutzer in den Schulstandort Fürstenwall 100 ausgelagert.
