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Stadtentwicklung

Raumwerk D: Die Kernstadt als Motor für Düsseldorf

Online-Beteiligung noch bis 28. Februar möglich/Interessante und vielseitige Ideen


Erstellt:
Redaktion: Brembach, Mario

Das städtebauliche Entwicklungskonzept Raumwerk D widmet sich der Aufgabe, das Düsseldorf von Morgen zu entwickeln - und alle können mitmachen: Bei der Online-Beteiligung sind Interessierte herzlich eingeladen, noch bis zum 28. Februar Ideen, Meinungen und Überlegungen auf der Internetseite www.raumwerkduesseldorf.de zu den herausgearbeiteten und dort präsentierten Planungsansätzen abzugeben.

Zu den im letzten Jahr veröffentlichten Raumbildern der Planungsteams sind zahlreiche Rückmeldungen aus der Bürgerschaft eingegangen. Diese hat das Raumwerk D-Team ausgewertet und Ideen, die besonders viel diskutiert und positiv beurteilt wurden, für die weitere Arbeit aufgenommen. Sechs auf dieser Grundlage ausgewählte Ansätze werden nun präsentiert und sollen weitergedacht werden.

Einer dieser sechs Ansätze betrifft das Herz von Düsseldorf, die Düsseldorfer Kernstadt und City. Sie stellt das historische, politische und kulturelle Zentrum dar, ist wirtschaftlicher Motor der Stadt und übernimmt als wichtiger Anker eine besondere Rolle für die Region. Zahlreiche Bürostandorte, Einzelhandel und Gastronomie zeichnen die Stadtmitte aus. Die Kernstadt wird aber auch vor neue Herausforderungen gestellt: Leerstände und weniger Besuchsverkehr in den Fußgängerzonen, hohe Mieten, das Verschwinden inhabergeführter Läden, die Konkurrenz durch den Onlinehandel und natürlich auch die Corona-Pandemie setzen Düsseldorfs Kernstadt unter Druck. Darauf muss das Raumwerk D reagieren. In diesem Zuge möchte das Stadtplanungsamt unter anderem wissen, welcher Nutzungsmix vor den aktuellen Herausforderungen zur Stadtmitte passt oder wie die Kernstadt in der Zukunft aussehen sollte, um auch nach der Corona-Pandemie für alle attraktiv zu bleiben.

"Die Online Beteiligung läuft seit zwei Wochen, und wir können auf eine breite Resonanz blicken. Wir haben bereits interessante und vielseitige Ideen, die das Raumwerk D nachhaltig bereichern werden. Gerade in den aktuellen Zeiten ist es wichtig, allen Interessierten die Chance zu geben, mitzureden und die Anliegen aus der Stadtbevölkerung ernst zu nehmen", freut sich Planungsdezernentin Cornelia Zuschke über die rege Beteiligung.

Hintergrund
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Stadtentwicklung sind noch nicht vollends abschätzbar. Es lässt sich allerdings feststellen, dass die Krise wie ein Brennglas auf bereits bestehende Herausforderungen der Stadtentwicklung wirkt und viele Prozesse beschleunigt. Der Bedarf an wohnungsnahen Freiräumen ist beispielsweise kein neues Thema in der Stadtplanung. Qualitativ hochwertig gestaltete öffentliche Räume für die Menschen in der Stadt sind für die Erholung, die Begegnung, die Kommunikation und die Teilhabe wichtig und haben im letzten Jahr für jeden Einzelnen noch einmal erheblich an Bedeutung gewonnen. Die gerechte Verteilung des Stadt- oder Straßenraumes stehen deshalb mehr denn je im Vordergrund.

Der Prozess rund um das städtebauliche Entwicklungskonzept, das Raumwerk D, widmet sich genau diesen Aufgaben, die Stadt für alle lebenswerter und robuster gegenüber Krisen zu gestalten. Neben neu hinzugekommenen Fragestellungen thematisiert das Projekt zahlreiche zentrale Herausforderungen wie die Flächenknappheit, die Anforderungen aufgrund des Klimawandels in der Stadt oder die notwendige Förderung der Nutzungsmischung im Sinne einer effizienten Flächennutzung.

Weiterführende Informationen gibt es online auf der städtischen Projektseite unter www.duesseldorf.de/raumwerkd.

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