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Kultur

Romantik und Recht: Recht und Sprache, Rechtsfälle und Gerechtigkeit

11. Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft vom 1. bis 4. September


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Das 11. Kolloquium der Internationalen Arnim-Gesellschaft findet von Donnerstag, 1. September, bis Sonntag, 4. September, im Goethe-Museum Düsseldorf/Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung, Schloss Jägerhof, Jacobistraße 2, statt. Wissenschaftler aus Deutschland, den USA und Großbritannien widmen sich in etlichen Vorträgen dem Thema "Romantik und Recht".

Anfang des 19. Jahrhunderts standen Recht und Gesetze im Mittelpunkt nicht nur der beginnenden Germanistik. Der Philologe Jacob Grimm verfolgte das Verhältnis von Poesie und Recht; die von dem späteren preußischen Justizminister Friedrich Carl von Savigny geprägte "Historische Rechtsschule" entsteht. Das Rechtssystem änderte sich fundamental. Die Literatur der Zeit spiegelt diese Veränderungen wider. Schon im Zuge der Aufklärung war ein wachsendes Interesse an Rechtsfällen, ihrer Aufklärung sowie am Verbrecher und seinen Beweggründen entstanden. Die Literatur der Romantik ist wie die Zeit davor und danach durchzogen von Rechtsfällen. Die Vorträge beleuchten das Gattungswissen von Recht und Gerechtigkeit, Verbrechen und Strafe in rechtshistorischen Werken, in Ästhetik und Sprache, aber auch in der Rechtspraxis. Die Themen reichen von den theoretischen Schriften Savignys und Jacob Grimms bis zu den literarischen Beispielen (Bettina und Achim von Arnim, Kinder- und Hausmärchen, Kleist und Tieck).

Eröffnet wird das Kolloquium mit dem  Vortrag von Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp, Universität zu Köln: "Die Funktion des Volksgeistes im Rechtsdenken der Historischen Rechtsschule" am Donnerstag, 1. September, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Programm des Kolloquiums: www.goethe-museum.com

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