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Ordnung
"Signal for Help": OSD-Streife verhindert Übergriff
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Dank des "International Signal for Help" und der Aufmerksamkeit und Handlungsschnelligkeit einer Streife des Außendienstes des Ordnungsamtes konnte am vergangenen Wochenende in der Nähe des Hauptbahnnhofes vermutlich Schlimmeres verhindert werden. Die Einsatzkräfte waren auf eine Personengruppe aus zwei Männern und zwei Frauen aufmerksam geworden, die sich in Richtung eines Schnellrestaurants bewegte.
Dabei zeigte eine Jugendliche das "International Signal for Help". Die Geste beginnt mit offener Handfläche: Der Daumen wird eingeklappt, die übrigen Finger bleiben gestreckt. Anschließend schließen sich die Finger über den Daumen, als würden sie ihn "einfangen". Sie ist bewusst als Bewegung gestaltet, um mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Daraufhin folgte die OSD-Streife der Gruppe ins Restaurant. Dort hatten sich die beiden minderjährigen Frauen auf der Toilette eingeschlossen, da sie sich massiv bedroht und verfolgt fühlten. Die umgehend hinzugezogene Polizei übernahm den Einsatz vor Ort. Eine männliche Person wurde mit dem Verdacht auf sexuelle Belästigung auf die Polizeiwache gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
Befindet sich eine Person in Gefahr und besteht keine Möglichkeit, laut um Hilfe zu rufen, kann das "International Signal for Help" als stummer Hilferuf genutzt werden, um auf sich aufmerksam zu machen. Wird ein solches Handzeichen wahrgenommen, sollte der oder die Betroffene nicht direkt angesprochen werden. Stattdessen wird empfohlen, die Situation aufmerksam zu beobachten und umgehend Polizei oder Sicherheitspersonal zu informieren, um eine Eigengefährdung auszuschließen.