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So kommen Kinder gut durch den Sommer
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Das warme Wetter, wie auch die Coronaschutzmaßnahmen fordern dazu auf, einen großen Teil der Freizeitaktivitäten ins Freie zu verlegen. Für Kinder sollten bei hohen Temperaturen (über 30 °C) besondere Vorkehrungen zu ihrem Schutz getroffen werden, damit sie gesund und aktiv eine unbeschwerte Zeit erleben können. Kleine, aber wirksame Maßnahmen tragen dazu bei, dass auch dieser Sommer mit seinen Möglichkeiten für Kinder Spaß und Erholung bietet.
Das Gesundheitsamt und das Jugendamt machen deshalb gemeinsam darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dass Eltern und Betreuer darauf achten, dass Kinder und Jugendliche ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser, ungesüßten Kräuter- und Früchtetees oder verdünnten Fruchtsäften zu sich nehmen. Gerade beim Toben und Spielen im Freien und warmen Außentemperaturen schwitzen Kinder vermehrt und benötigen entsprechende Mengen an Flüssigkeit und Mineralien. Unterstützt werden kann die Flüssigkeitszufuhr durch ein Angebot an wasserhaltigem Obst und Gemüse, wie Wassermelone, Gurke, Salat und Tomaten. Generell sollten Kindern mehrere kleine und leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt, angeboten werden. Dadurch wird ihr Organismus weniger belastet.
Natürlich sollten sich Kinder auch nicht länger und ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten. Immer sollte für genügend Schattenplätze gesorgt und luftige und leichte Kleidung getragen werden. Eine hautverträgliche Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens Lichtschutzfaktor 30) die UV-A- und UV-B-Strahlen blockt und die regelmäßig nach Herstellerangaben aufgetragen werden muss, sollte zur Hand sein. Dies gilt insbesondere, wenn die Kinder zur Abkühlung im oder mit Wasser spielen. In diesen Fällen sollte das Sonnenschutzmittel auch wasserfest sein.
Eltern und Betreuer*innen sollten bei der Planung von Ausflügen und Aktivitäten im Freien auch auf die Mitteilungen der Wetterdienste über die Höhe der Ozonwerte achten. Das Umweltbundesamt befürchtet, dass die Ozonwerte in den nächsten Tagen über den Informationsschwellenwert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft steigen könnten. Die aktuellen Luftmesswerte sind im Internet unter www.lanuv.nrw.de/umwelt/luft/immissionen/aktuelle-luftqualitaet/ zu finden. Die Landeshauptstadt macht auf ihrer Homepage unter www.duesseldorf.de hierzu ebenfalls Angaben, sobald die Werte eine gesundheitsbeeinträchtigende Konzentration erreichen. Körperliche Anstrengungen sollten in diesem Fall nur während kühlerer Stunden, wie beispielsweise am frühen Vormittag, stattfinden oder ganz vermieden werden.