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Kultur

Clara-Schumann-Musikschule

Sonatenabend im Udo-van-Meeteren-Saal

Der Konzertabend mit Werken von Mozart, Brahms, Weiner und Bartók findet anders als geplant, nicht am 2. März, sondern 23. März statt


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Mozart, Brahms, Weiner und Bartók – wie viele andere bedeutenden Komponisten haben sich auch diese vier Komponisten intensiv mit dem kammermusikalischen Zusammenspiel von Violine und Klavier befasst und bedeutende Meisterwerke für diese Besetzung geschaffen. Noé Inui, international tätiger und mehrfach preisgekrönter Geiger, und Piroska Horváth-Schotenröhr, ungarische Pianistin und vielseitige Kammermusikerin, widmen sich am Freitag, 23. März, 19 Uhr, im Udo-van-Meeteren-Saal in der Clara-Schumann-Musikschule, Prinz-Georg-Straße 80, in ihrem Sonatenabend wichtigen Werken dieser vier großen Komponisten. Noé Inui ist an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf pädagogisch tätig, Piroska Horváth-Schotenröhr ist Lehrkraft an der Clara-Schumann-Musikschule.

Mozarts e-moll Sonate KV 304 entstand im Todesjahr seiner Mutter 1778 in Paris und ist sein einziges Instrumentalwerk in dieser Tonart. Ein Jahrhundert später, nämlich in den Jahren 1878 und 1879, entstand die 1. Sonate für Violine und Klavier in G-Dur, op. 78 von Johannes Brahms. Man nennt sie auch Regenliedsonate, zitiert Brahms im letzten Satz des Werkes doch aus seinen eigenen Regenliedern. Diese Zitate, aber auch die Gestaltung des zweiten langsamen Satzes, stehen neueren Forschungen zufolge im Zusammenhang mit dem Tod Felix Schumanns, dem jüngsten Sohn von Clara und Robert Schumann und Patenkind von Johannes Brahms. Brahms fühlte sich dem jungen Felix Schumann, einem sehr talentierten Geiger und Dichter, sehr verbunden, so dass Musikwissenschaftler auch von einer "Felix"-Sonate sprechen.

Der ungarische Komponist Leó Weiner galt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als bedeutender Lehrer; zu seiner Schülerschaft gehörten unter anderem Géza Anda, Antal Doráti, Andor Foldes, György Kurtág, György Sebők und Georg Solti. Weiner galt als der Mendelssohn Ungarns; seine 2. Sonate für Violine und Klavier in fis-moll, op.11 verlangt von den Ausführenden großes musikalisches Können und die souveräne Beherrschung des Instruments.

Béla Bartóks kraftvolle Rumänische Volkstänze, entstanden aus seinen langjährigen Forschungen zur authentischen Volksmusik Ungarns, beschließen dieses besondere Konzert.


Der Eintritt ist frei.

Der Konzertabend war ursprünglich für Freitag, 2. März, angekündigt, musste jedoch auf Freitag, 23. März, verlegt werden.

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