Pressedienst Einzelansicht

Kultur

Heinrich-Heine-Institut

Sprachgitter: Ausstellung in zwei Phasen

Vernissage am 9. Juli: "Traumbesitz" mit Rauminstallationen von José María Guijarro


Erstellt:
Redaktion: Meissner, Valentina

Das Heinrich-Heine-Institut, die Jüdische Gemeinde Düsseldorf und die Mahn- und Gedenkstätte widmen sich der historischen Landschaft der multikulturellen Bukowina. Die Ausstellungen, Lesungen und Performances kreisen insbesondere um zwei Dichterpersönlichkeiten, die in der deutschen Literatur einzigartige Bedeutung haben: Rose Ausländer und Paul Celan.

Die Bukowina bezeichnet die historische Landschaft mit ihrer traditionellen Hauptstadt Czernowitz. Die multikulturelle Bevölkerung aus Urkrainern, Rumänen/Moldauern, Russen, Juden und Bukowina-Deutschen des 19. Und 20. Jahrhunderts hat viele Spuren hinterlassen: in der Sprache, der Musik, der Malerei und der Literatur. Viele Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf haben ihre Wurzeln im "Jerusalem am Pruth". Rose Ausländer verbrachte ihren letzten Lebensabschnitt im hiesigen Nelly-Sachs-Haus der Gemeinde.

Das Gesamtprojekt mit zehn Veranstaltungen startete mit der Ausstellungseröffnung "Sprachgitter" im Heinrich-Heine-Institut am 14. Mai. Gezeigt wurden wertvolle Originalmanuskripte aus dem Nachlass von Rose Ausländer im Zwiegespräch mit Werken des spanischen Künstlers José María Guijarro.

Nun lädt das Heinrich-Heine-Institut, Bilker Straße 12-14, am Sonntag, 9. Juli, 11 Uhr, zur Vernissage "Traumbesitz" dem zweiten Teil der Ausstellung "Sprachgitter" mit Rauminstallationen von José María Guijarro - wie zuvor im Dialog mit Schriftstücken aus dem Nachlass von Rose Ausländer.


PDF TXT